Sie sind hier:
  • Aktuelles

Ganz herzlich willkommen in unserem schönen Bremer Rathaus

Bürgermeister Jens Böhrnsen
Bürgermeister Jens Böhrnsen

Ich freue mich, Sie auf dieser Seite und damit in diesem 600 Jahre alten Gebäude begrüßen zu können. Wir in Bremen sind stolz darauf, dass die UNESCO unser Rathaus gemeinsam mit dem Bremer Roland zum Welterbe der Menschheit erklärt hat. Das bedeutet: Nirgendwo anders auf der Welt findet sich ein Rathaus, das mit diesem vergleichbar wäre. Es ist einzigartig - und schon deswegen lohnt sich ein virtueller Rundgang durch dieses Haus, zu dem ich Sie herzlich einlade. Mehr

 

Rathaus-Film


Bürgermeister Jens Böhrnsen führt durch das Bremer Rathaus.

 

Alternativ bieten wir Ihnen noch die Möglichkeit an, sich den Rathaus-Film (wmv, 30 MB) über den Windows-Mediaplayer anzuschauen

 

Aktuelle Termine


 

Menschenrecht auf Wohnen sichern – Perspektiven für Bremen


Beim Bremer Rathausgespräch zu Gast: Lukas Siebenkotten, Bundesdirektor des Deutschen Miederbundes (DMB)
Beim Bremer Rathausgespräch zu Gast: Lukas Siebenkotten, Bundesdirektor des Deutschen Miederbundes (DMB)

Bremer Rathausgespräch mit Bundesdirektor des Deutschen Mieterbundes Lukas Siebenkotten

Bezahlbare Mieten und ein ausreichendes Wohnungsangebot sind ein aktuelles und viel diskutiertes Thema. Und so trägt das nächste "Bremer Rathausgespräch" am 28. Mai 2013 um 19.00 Uhr dann auch den Titel: "Menschenrecht auf Wohnen sichern – Perspektiven für Bremen". Bürgermeister Jens Böhrnsen hat dazu den Bundesdirektor des Deutschen Miederbundes (DMB) Lukas Siebenkotten in den Kaminsaal des Rathauses eingeladen. Nach seinem Referat findet anschließend eine Diskussion mit Bürgermeister Jens Böhrnsen statt. Sie wird moderiert von Elke Heyduck von der Arbeitnehmerkammer Bremen. Die Bremerinnen und Bremer haben die Möglichkeit, ihre Fragen zur Diskussion beizusteuern. Der Eintritt ist frei. Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung via E-Mail an Gesa.Wessolowski@sk.bremen.de oder per Fax unter (0421) 361-6100 gebeten.

"Jeder Bewohner der Freien Hansestadt Bremen hat Anspruch auf eine angemessene Wohnung" – so steht es in Artikel 14 der Bremer Landesverfassung. Die Lage auf dem Wohnungsmarkt in Bremen ist angespannt. Auch wenn Bremen hinsichtlich von Wohnraumknappheit und Preisentwicklung nicht in dem Maße getroffen ist wie andere Großstädte, ist Wohnraum in begehrten Lagen für viele Menschen mit kleinem Portemonnaie unerschwinglich geworden. Die Mieten steigen teilweise kräftig, sowohl im Bestand wie auch bei Wiedervermietungen. Auch Angebote für mittlere Einkommen sind in vielen Quartieren kaum vorhanden. Hier ist der Bund gefordert, ein sozial ausgewogeneres Mietrecht zu beschließen. Um mehr Wohnraum in Bremen zu schaffen, werden mehr Flächen bereitgestellt und das Bauen wird erleichtert. Doch wie kann es kurzfristig gelingen, dass sich die Wohnkosten nicht weiter überproportional zu den weiteren Lebenshaltungskosten entwickeln? Wie kann soziales Wohnen in der Stadt gewährleistet werden? Um genau diese Fragen geht es beim "Bremer Rathausgespräch".
Lukas Siebenkotten, Jahrgang 1957, ist Jurist und seit 2008 Bundesdirektor des Deutschen Miederbundes (DMB). Zuvor war er als Rechtsanwalt tätig. Von 1995-1999 war er Bürgermeister der nordrhein-westfälischen Stadt Willich.

Foto: Deutscher Mieterbund e.V.

zur Terminübersicht

 

Martinshof präsentiert Bremer Senatswein in der Güldenkammer


Feierliche Weinübergabe in der Güldenkammer: Ratskellermeister Karl-Josef Krötz, Martinshof-Geschäftsführer Wilfried Hautop, die Martinshof-Beschäftigten Udo Witt, Michaela Kirschke und Bartosz Kafarski, Weinkönigin Lydia I mit Prinzessin Franziska, Bürgermeister Jens Böhrnsen und Andre Sarwatka vom Martinshof (v.l.)
Feierliche Weinübergabe in der Güldenkammer: Ratskellermeister Karl-Josef Krötz, Martinshof-Geschäftsführer Wilfried Hautop, die Martinshof-Beschäftigten Udo Witt, Michaela Kirschke und Bartosz Kafarski, Weinkönigin Lydia I mit Prinzessin Franziska, Bürgermeister Jens Böhrnsen und Andre Sarwatka vom Martinshof (v.l.)

Wein vom Bremer Weinberg zum 60. Geburtstag des Martinshofes

Der Bremer Martinshof hat heute, 13. Mai 2013, sein neues Senatsprodukt in der Güldenkammer des Bremer Rathauses vorgestellt. Dort übergab Martinshof-Geschäftsführer Wilfried Hautop den "Bremer Senatswein" an Bürgermeister Jens Böhrnsen. Der Bürgermeister lobte den Ideenreichtum des Martinshofes: "Nach Senatskaffee, Tee und Konfitüre überrascht uns der Martinshof nun mit dem Senatswein. Das passt hervorragend zum 60. Geburtstag dieser wichtigen Einrichtung und zur traditionellen Weinhandelsstadt Bremen."
Weiter sagte Böhrnsen: "Der Martinshof hat einen festen Platz in den Herzen der Bremerinnen und Bremer. Er ermöglicht jungen und alten Menschen die Teilhabe an Arbeit und Gesellschaft - und wir wollen eine Gesellschaft, in der alle eine Chance haben, in der niemand am Wegesrand zurückbleibt. Genau dafür steht der Martinshof."

Weinlese auf dem Bremer Weinberg
Weinlese auf dem Bremer Weinberg

Mit tatkräftiger Unterstützung vom Bremer Ratskellermeister Karl-Josef Krötz und Prof. Fritz Haase haben die Beschäftigten des Martinshofes Michaela Kirschke, Bartosz Kafarski, Andre Sarwatka und Udo Witt in Begleitung von Wilfried Hautop die hochwertigen Riesling-Trauben für den Wein gelesen.

Aktiv unterstützt haben die Auslese ebenfalls die örtliche Weinkönigin Lydia I mit Prinzessin Franziska, Stefan Justen (Ortsvertreter Erden / Förderverein Römerkelteranlage) und Stefan Lotz (der Winzermeister und Kellermeister in Erden). Der Ausbau des Weines wurde vom Bremer Ratskellermeister nach strengen Qualitätskriterien begleitet.
Die Riesling-Trauben stammen vom "Bremer Weinberg", von den Steilhängen des "Erdener Treppchen" in Erden an der Mosel. Nach Ernte, Anlieferung und Etikettierung durch den Martinshof ist der Senatswein nun offiziell im Stadtweinverkauf des Bremer Ratskellers und im City-Shop des Martinshofs erhältlich. Weil es nur wenige Flaschen von dem Wein gibt, hat der "edle Tropfen vom Martinshof" das Potenzial zum Liebhaber- und Sammelobjekt.

Die Werkstatt Bremen/Martinshof ist ein Eigenbetrieb der Stadtgemeinde Bremen und gestaltet im Wesentlichen Arbeits- und Wohnangebote für Menschen mit Behinderungen. Der Betrieb verbindet Erfahrung in der Gestaltung von Arbeitsangeboten mit einer zeitgerechten Organisation und mit einer nachgewiesenen hohen Qualität für alle Kundengruppen des Betriebes. Mit dem Schwerpunkt der beruflichen Rehabilitation ist der Martinshof als anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen die bekannteste und größte Einheit des Betriebes. So vielseitig wie die Menschen sind die verschiedenen Arbeitsangebote und Geschäftsfelder der Werkstatt. Bei der Werkstatt Bremen sind mehr als 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, der Martinshof hat 1.880 Plätze an 37 Standorten – eine der größten und ältesten Werkstätten Deutschlands.

Foto: Senatspressestelle

zur Terminübersicht

 

Generalkonsul der Republik Türkei zum Antrittsbesuch bei Bürgermeister Jens Böhrnsen


Foto im Gobelinzimmer, von links: Bürgermeister Jens Böhrnsen, Generalkonsul der Republik Türkei Mehmet Günay, Honorarkonsulin Yasemin Vierkötter und Senatorin für Bildung und Wissenschaft, Prof. Dr. Eva Quante-Brandt
Foto im Gobelinzimmer, von links: Bürgermeister Jens Böhrnsen, Generalkonsul der Republik Türkei Mehmet Günay, Honorarkonsulin Yasemin Vierkötter und Senatorin für Bildung und Wissenschaft, Prof. Dr. Eva Quante-Brandt

Bremens vielfältige Städtepartnerschaft mit Izmir im Vordergrund

Bürgermeister Jens Böhrnsen hat heute (8. Mai 2013) den Generalkonsul der Republik Türkei, Mehmet Günay, im Bremer Rathaus zum Antrittsbesuch empfangen. Er wurde begleitet von Honorarkonsulin Yasemin Vierkötter. An dem anschließenden Gespräch im Gobelinzimmer nahm auch die Senatorin für Bildung und Wissenschaft, Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, teil.

Das Treffen fand in einer sehr freundschaftlichen Atmosphäre statt. Gesprächsthemen waren vor allem die vielfältigen Beziehungen zwischen der Hansestadt und der Türkei sowie die bevorstehende Türkeireise des Bürgermeisters.

Zeichen einer guten Partnerschaft, Foto: WFB/Frank Pusch
Zeichen einer guten Partnerschaft, Foto: WFB/Frank Pusch

Bremen und Izmir – 18 Jahre Städtepartnerschaft
Bremen pflegt seit 1995 eine intensive Partnerschaft mit der zweitgrößten Hafenstadt im Westen der Türkei. Die Schwerpunkte liegen hierbei unter anderem im regelmäßigen Polizeiaustausch und in Hochschulkooperationen sowie in Jugendaustauschen und Bürgerreisen.
Tragende Aktive sind hierbei beispielsweise die Wirtschaftsförderung Bremen, die mit der Ege Universität in Izmir kooperierende Universität Bremen und der Bremen-Izmir Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft e. V., welcher in Bereichen wie Bildung, Wissenschaft, Technologie, Sport und Gesundheit den Austausch zwischen den beiden Städten fördert.

Ein weiteres Beispiel für die guten Kontakte ist auch eine Diskussionsveranstaltung die jüngst auf der Hannover Messe 2013 stattfand. Türkische Unternehmen und Vertreter der Bremer Wirtschaftspolitik trafen sich dort zu einem Gedankenaustausch. Außerdem ist die Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) mit einem Bremeninvest-Büro direkt vor Ort in Izmir vertreten.

Deutschland und die Türkei: Verbindung von außerordentlich vielfältigen und intensiven Beziehungen, die Jahrhunderte zurückreichen
Die fast drei Millionen in Deutschland lebenden Menschen türkischer Herkunft, von denen etwas mehr als die Hälfte die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, sind ein bedeutender Faktor in den bilateralen Beziehungen. Hinzu kommt die starke Anziehungskraft der Türkei als Reise- und Urlaubsland.
Deutschland genießt in der Türkei ein traditionell hohes Ansehen. Die Beziehungen zwischen beiden Ländern sind freundschaftlich, vielschichtig und belastbar. Dies ermöglicht eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit auch in kontroversen Fragen. Ausdruck der intensiven bilateralen Beziehungen ist auch der rege hochrangige Besuchsaustausch.

Foto: Senatspressestelle

zur Terminübersicht

 

Weil und Böhrnsen würdigen 50 Jahre niedersächsisch-bremische Zusammenarbeit


Bürgermeister Böhrnsen beim Festakt zum 50-jährigen Bestehen niedersächsisch-bremischer Zusammenarbeit
Bürgermeister Böhrnsen beim Festakt zum 50-jährigen Bestehen niedersächsisch-bremischer Zusammenarbeit

Vor 50 Jahren, im Frühjahr 1963, wurde mit gleichlautenden Beschlüssen der Landesregierungen von Niedersachsen und Bremen die „Gemeinsame Landesplanung Bremen/Niedersachsen“ geschaffen. Als Reaktion auf die rasante Siedlungs- und Verkehrsentwicklung im Nordwesten Deutschlands hatten der Bremer Senat mit Bürgermeister Wilhelm Kaisen an der Spitze und die von Ministerpräsident Georg Diederichs geführte Landesregierung Niedersachsens diese Kooperation aus der Taufe gehoben. Dieses Jubiläum haben heute, 6. Mai 2013, beide Länder mit einem Festakt in Delmenhorst gewürdigt. Vor mehr als 150 geladenen Gästen aus Kommunen, Verbänden, Wirtschaft, Gewerkschaften und Politik betonten Ministerpräsident Stephan Weil für Niedersachsen und Jens Böhrnsen, Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen, die Bedeutung der niedersächsisch-bremischen Zusammenarbeit.

Ministerpräsident Weil erklärte: „Alles andere als eine gute nachbarschaftliche Zusammenarbeit der Länder Bremen und Niedersachsen ist für mich nicht vorstellbar. Schließlich bestehen ungezählte Verbindungen unserer Bürgerinnen und Bürger in das jeweils andere Bundesland. Viele Tausend Menschen fahren etwa jeden Tag aus Niedersachsen nach Bremen oder Bremerhaven zu ihrem Arbeitsplatz oder pendeln umgekehrt aus dem Zwei-Städte-Staat in das niedersächsische Umland. Arbeiten, Wohnen, Einkaufen, Freizeitgestaltung – die Bürger orientieren sich bei all dem natürlich nicht an Landesgrenzen. Und sie erwarten – wie ich meine, zu Recht – von den politisch Verantwortlichen, dass sie sich um abgestimmtes Handeln bemühen, damit Infrastruktur, Arbeitsplätze und kulturelle Angebote attraktiv und finanziell tragbar bereit gestellt werden können.“

Der Präsident des Senats und Bremer Bürgermeister Jens Böhrnsen sagte:
„Bremen und Niedersachsen sind zwei attraktive, weltoffene und lebenswerte Länder. Und das 50-jährige Bestehen der gemeinsamen Landesplanung Bremen-Niedersachen ist ein Grund zum Feiern. Wir blicken auf eine lange Geschichte der Kooperation zurück und haben gleichzeitig mit der ‚Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten‘ und dem erfrischend-selbstsicheren Auftreten als ‚Frischköpfe’ die Zukunft fest im Blick.“
Weiter sagte der Bremer Regierungschef: „Sowohl die wirtschaftliche Dynamik, als auch soziale, kulturelle und ökologische Entwicklungen orientieren sich nicht an engen Verwaltungsgrenzen. Gemeinsame Landesplanung, Kommunalverbund und Metropolregion sind für mich hervorragende Plattformen, unsere Region gemeinsam zu gestalten. Diese Zusammenarbeit wollen wir mit dem Ziel vertiefen, die Lebensqualität im Nordwesten in allen Bereichen zu stärken. Für Bremen stehen hierbei die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, die Durchsetzung der Prinzipien ,Guter Arbeit’ und die Sicherung der Daseinsvorsorge ganz vorn an.“

Foto: Senatspressestelle

zur Terminübersicht

 

Europawoche 2013 in Bremen und Bremerhaven


Ein
Ein "Europapass" - Vision und Programmheft

"Europapass" ist Vision und Programmheft

Die diesjährige Europawoche wird offiziell vom 4. bis 12. Mai 2013 in Bremen, in Bremerhaven sogar vom 23. April bis 30.Mai 2013 durchgeführt, weil es so viele Akteure aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Kultur, Soziales, Jugend und Bildung gibt, die gerne mit ihren Veranstaltungen an der Europawoche präsent sein möchten.
Koordiniert wird die Reihe von der Europaabteilung der Bevollmächtigten der Freien Hansestadt beim Bund und für Europa. Die Koordination wurde bereits im letzten Jahr begonnen und am 13. März 2013 mit einer dritten Runde der Beteiligten beendet.

Warum ein Europäischer Reisepass als Programm?
Das Europäische Jahr 2013 ist das Jahr der Bürgerinnen und Bürger. Damit sollen die mit der Unionsbürgerschaft verbundenen Rechte in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gebracht werden:

  1. Recht auf Freizügigkeit und freie Wahl des Wohnortes innerhalb der EU sowie
  2. Recht auf Nichtdiskriminierung aufgrund der Staatsangehörigkeit,
  3. aktives und passives Wahlrecht,
  4. Petitionsrecht,
  5. Beschwerderecht,
  6. Recht auf konsularischen Schutz und das
  7. Recht der Europäischen Bürgerinitiative.

Mit dem Europäischen Reisepass wird eine Vision kommuniziert: Die Vision einer gemeinsamen europäischen Identität, die durch einen gemeinsamen Pass verkörpert wird.
Einige Veranstalter haben sich des Themas angenommen und sich in ihren Angeboten auf verschiedene Aspekte der Unionsbürgerschaft fokussiert. Im Vorwort zum Europäischen Reisepass, der "zum grenzenlosen Reisen durch die Veranstaltungen der Europawoche in Bremen und Bremerhaven berechtigt", gibt die Bevollmächtigte Informationen zur Unionsbürgerschaft sowie Impulse zur kritischen Diskussion derselben. Damit deutet sie auf den Charakter der bremischen Europawoche hin, die sich als Impulsgeber für Dialog, Diskussion und Austausch mit den Bremerinnen und Bremern versteht.
Das Programm in Bremen und Bremerhaven hat bereits in der vergangenen Woche begonnen, u.a. mit einer Veranstaltung zu den deutsch-französischen Beziehungen. In diesem Moment findet im EuropaPunktBremen ein Antiziganismus-Workshop statt.
Insgesamt werden über 60 Veranstaltungen durchgeführt: Nicht nur Vorträge (z.B. zur Einklagbarkeit von Grundrechten der EU mit Prof. Reich oder zur Frauenquote mit einem Vertreter der Europäischen Kommission) und Podiumsdiskussionen (z.B. zur Entwicklungspolitik der EU, zur Chancengleichheit in Europa oder zur Gesundheitsversorgung von Patienten aus Bulgarien und Rumänien), sondern ebenso "niedrigschwellige" Straßenaktionen (z. B. zum Europatag oder die "Right-Seeing"-Tour "Du hast Recht!") oder aber intensive Workshops (z.B. zum Antiziganismus in Europa oder zur Zukunft Europas) und andere Infoveranstaltungen (z.B. zu Freiwilligendiensten).
Außerdem sind Studienfahrten (z.B. nach Straßburg) und Bildungsurlaube (z. B. zum Fairen Handel und EU oder zu den "neuen Sorgenkindern der EU", Slowenien, Kroatien, Montenegro) im Programm aufgeführt. Ebenso gibt es natürlich Aktionen für Kinder (z.B. eine Kinderspieldisco "Europa" oder eine Europa-Rallye) und Jugendliche (z.B. verschiedene Planspiele oder der Contacta-Bus in Bremerhaven).

Staatsrätin Ulrike Hiller verteilt den
Staatsrätin Ulrike Hiller verteilt den "Europapass" in Bremen

Veranstaltung der Europaabteilung im EuropaPunktBremen:
"Denken, Reden, Austauschen"
Vom 6. bis zum 10. Mai 2013 werden Bürgerinnen und Bürger zur interaktiven Plattform "Denken, Reden, Austauschen. Neue Ideen zu Europa!" in den EuropaPunktBremen (EPB) eingeladen. Dabei gibt es die die Möglichkeit, sich vernetzt mit anderen Teilnehmenden über die Bedeutung, die eigene Sichtweise, Wünsche und Visionen zur Europäischen Union auszutauschen.
Diese Veranstaltung wird mit Unterstützung der Bremer Firma nextpractice realisiert, die zu diesem Zweck das erste Mal diese Methode nextmoderator zur "vernetzten Ideensammlung" einsetzt, um von Bürgerinnen und Bürgern in Erfahrung zu bringen, was sie von Europa wünschen und erhoffen. Nextpractice verwendet hierzu ihr Programm "nextmoderator", das einen strukturierten und synchronen Austausch ermöglicht. In einem vor Ort installierten Netzwerk aus Laptops ermöglicht "nextmoderator" einen strukturierten und synchronen Austausch.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger können teilnehmen. Anmeldungen zu "Denken, Reden, Austauschen" bitte unter Telefon (0421) 361-83375 oder unter Email epb@europa.bremen.de.
Die Ergebnisse der Gruppenworkshops sollen unter der Schirmherrschaft der Bevollmächtigten Bremens beim Bund und für Europa am 20. August 2013 auf einer Veranstaltung vorgestellt und diskutiert werden, zu der neben der interessierten Öffentlichkeit auch alle TeilnehmerInnen von "Denken, Reden, Austauschen" im Rahmen der Europawoche eingeladen werden.
"Denken, Reden, Austauschen" wird in Kooperation und mit finanzieller Unterstützung der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland durchgeführt.

Mehr Informationen zu der Europawoche: www.europa-in-bremen.de
Foto: Pressereferat der Bevollmächtigten beim Bund und für Europa
Foto: Senatspressestelle

zur Terminübersicht

 

Bremens EU-Bevollmächtigte Ulrike Hiller unterstützt die Verabschiedung wichtiger Stellungnahmeentwürfe


Sitzung der Fachkommission für Bildung, Jugend, Kultur und Forschung des Ausschusses der Regionen

Die Bremer Europa-Staaträtin Ulrike Hiller nahm als Mitglied des Ausschusses der Regionen (AdR) an der 18. Sitzung der Fachkommission für Bildung, Jugend, Kultur und Forschung (EDUC) teil. Die Kommission tagte im Rahmen einer auswärtigen Sitzung am 25. und 26. April 2013 in Espoo, Finnland, um verschiedene Stellungnahmenentwürfe zu beraten und sich über innovative Unternehmen und Bildungseinrichtungen in Espoo und Umgebung zu informieren.
Im Mittelpunkt der Beratungen stand die Verabschiedung von Stellungnahmeentwürfen zu den Themen "Innovationspolitik" und "Cybersicherheit". Von besonderem Interesse für die Freie Hansestadt Bremen war die Abstimmung des Stellungnahmeentwurfs zum "Jugendbeschäftigungspaket", der nun dem AdR-Plenum in seiner Sitzung am 30. Mai 2013 zur Verabschiedung vorgelegt werden kann.

Im Anschluss an die Beratungen in der Fachkommission EDUC unterstrich Ulrike Hiller: "Die Mitglieder der Fachkommission EDUC haben heute die notwendigen Vorarbeiten für die Verabschiedung wichtiger Stellungnahmen im AdR geleistet. Mir lag vor allem daran, den Stellungnahmeentwurf zum "Jugendbeschäftigungspaket" zu verabschieden. Im Jugendbeschäftigungspaket, das wir ausdrücklich begrüßen, werden von der Europäischen Kommission eine Reihe konkreter Maßnahmen vorgeschlagen, die die Mitgliedstaaten der EU bei der Bewältigung der inakzeptablen Jugendarbeitslosigkeitsquoten und der damit zusammenhängenden sozialen Ausgrenzung unterstützen sollen. Außerdem befürworten wir die Entscheidung des Europäischen Rates vom 7. Und 8. Februar 2013, sechs Mrd. Euro für die "Beschäftigungsinitiative für Jugendliche" bereitzustellen, die allen Regionen auf NUTS-2-Ebene mit einer Jugendarbeitslosigkeit von mehr als 25% offen stehen wird. Wir sind der Auffassung, dass von dieser Initiative ein positives Signal ausgeht, halten die dafür vorgesehenen Mittel aber nicht für ausreichend, um der Tragweite des Problems gerecht zu werden.

Für die Freie Hansestadt Bremen ist es ein wichtiges Anliegen, diese neuen Impulse bei der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit zu unterstützen. "Ich bin zuversichtlich, dass die AdR-Mitglieder auf ihrer Plenartagung am 30. Mai 2013 in Brüssel diese wichtige Stellungnahme einstimmig verabschieden werden."

Hintergrundinformation:
Der Ausschuss der Regionen ist die Stimme der Städte und Regionen in der Europäischen Union. Seine 344 Mitglieder sind regional und lokal gewählte Vertreter aus den 27 Mitgliedstaaten der EU.

zur Terminübersicht

 

Urkundenübergabe an neue Ortsamtsleiterin


Urkundenübergabe an Ulrike Pala.
Urkundenübergabe an Ulrike Pala. "Gewählt mit einem überzeugenden Ergebnis von den drei Beiräten Gröpelingen, Findorff und Walle. Das ist eine phantastische Basis für die weitere anspruchsvolle Arbeit“, sagte der Bürgermeister im Beisein der Beiratssprecher Heidi Locke, Wolfgang Golinski und Dieter Adam

Bürgermeister Jens Böhrnsen hat gestern, 29. April 2013, die Ernennungsurkunde an Ulrike Pala, neue Ortsamtsleiterin des Ortsamts West, übergeben. Sie war am 6. März in einer gemeinsamen Sitzung von den Beiräten Findorff, Walle und Gröpelingen gewählt und daraufhin am 23. April in der Senatssitzung zur Ortsamtsleiterin berufen worden. Ulrike Pala tritt als Nachfolge von Hans-Peter Mester das Amt an, der im vergangenen Jahr aus dem Amt geschieden war. Sie ist seit zwölf Jahren im Ortsamt beschäftigt und war als Stadtteilsachgebietsleiterin für das Beiratsgebiet Gröpelingen zuständig. Ende 2012 war ihr die Vertretung der Ortsamtsleitung übertragen worden.

Foto: Senatspressestelle

zur Terminübersicht

 

Wandgemälde an der Kleinen Weser übergeben


Bürgermeister Böhrnsen: "Beispiel für die intensive Freundschaft zwischen Bremen und Haifa"

Nach eigenen Angaben ist ihnen keine Wand zu groß – und dies stellten die "Broken Fingaz" aus Bremens Partnerstadt Haifa in dieser Woche auch an der Weser unter Beweis. Das Street-Art-Kollektiv gastiert im Rahmen der internationalen Fachmesse Jazzahead! in Bremen und schuf an einer Kaimauer in der Innenstadt ein großformatiges Wandgemälde. Bei der am Donnerstag eröffneten Messe ist Israel Partnerland. Am heutigen Freitag, 26. April 2013, besichtigte der Senator für Kultur, Bürgermeister Jens Böhrnsen, gemeinsam mit dem israelischen Botschafter Yacov Hadas-Handelsmann und dem Direktor des Symphonie Orchesters Haifa, Modechai Eines, das an der Kleinen Weser entstandene Kunstwerk.

Von links: Bürgermeister Jens Böhrnsen, gemeinsam mit dem israelischen Botschafter Yacov Hadas-Handelsmann und dem Direktor des Symphonie Orchesters Haifa, Modechai Eines
Von links: Bürgermeister Jens Böhrnsen, gemeinsam mit dem israelischen Botschafter Yacov Hadas-Handelsmann und dem Direktor des Symphonie Orchesters Haifa, Modechai Eines

Bürgermeister Böhrnsen zeigte sich beeindruckt vom Wandgemälde, das in seiner ganzen Wirkung am besten vom Neustädter Flussufer aus betrachtet werden kann und sprach von einem "wundervollen Geschenk. Dies ist ein besonderes Beispiel für die intensive Freundschaft, die Bremen und Haifa verbindet."

Das Wandgemälde der Künstler an der Kaimauer in der Innenstadt
Das Wandgemälde der Künstler an der Kaimauer in der Innenstadt

Die "Broken Fingaz" waren auf Vermittlung der Schwankhalle zu Gast, und dort haben sie einen mobilen Shop gestaltet. 2001 gegründet, hat die Gruppe inzwischen weltweit ihre Spuren hinterlassen und Wände in London, Peking, Paris, Wien oder Tel Aviv gestaltet, wie Susanne von Essen von der Schwankhalle erläuterte. Sie danke allen Vertretern der Freien Hansestadt Bremen für die unkomplizierte Zusammenarbeit in diesem Projekt.

Botschafter Yacov Hadas-Handelsmann ließ sich von den vier anwesenden Künstlern ihre Arbeitsweise und dankte der Stadt Bremen für die Bereitschaft, einen so zentralen Ort für ein Street-Art-Kunstwerk zur Verfügung zu stellen.
Modechai Eines, dem Direktor des Symphonie Orchesters Haifa, überbrachte Grüße von Jona Jahav, dem Oberbürgermeister von Bremens israelischer Partnerstadt und würdigte eine "wundervolle Arbeit" des Künstlerkollektivs. Mit ihrem Side-Projekt "3421" treten sie im übrigen auch im Rahmen der Jazzahead! auf, wenn sie am morgigen Sonnabend in der Bremer Schwankhalle gemeinsam mit "Mo’Blow" jammen werden.

Fotos: Senatspressestelle

zur Terminübersicht

 

Bürgermeister Böhrnsen nimmt Jahresbericht des Landesrechnungshofes entgegen


Landesrechnungshofspräsidentin Bettina Sokol und Bürgermeister Jens Böhrnsen
Landesrechnungshofspräsidentin Bettina Sokol und Bürgermeister Jens Böhrnsen

Die Präsidentin des Landesrechnungshofs, Bettina Sokol, übergab Bürgermeister Jens Böhrnsen heute (25. April 2013) den „Jahresbericht 2013 Stadt und Land Bremen“. Der Bericht war zuvor in der Bremischen Bürgerschaft den Medien vorgestellt worden. Darin werden Mängel und Fehlentwicklungen – aber auch positive Entwicklungen - in verschiedenen Ressorts, bei Haushalt und Personalausstattung, bei den Bremischen Finanzämtern, in Hochschulen oder Sozialzentren aufgelistet.

Foto: Senatspressestelle

zur Terminübersicht

 

Mehr Informationen über das politische System und Beteiligungsmöglichkeiten


Online-Angebot ausgebaut

Die Freie Hansestadt Bremen: was steckt eigentlich hinter dieser Bezeichnung? Wie ist das politische System in Bremen aufgebaut, wie funktionieren Senat und Bürgerschaft, wie ist Bremen im Bund und in Europa vertreten und was gibt es für interessierte Bürgerinnen und Bürger an Beteiligungsmöglichkeiten? Wer Informationen zu solchen und ähnlichen Fragen sucht, wird in den verschiedenen Rubriken des Landesportals www.landesportal.bremen.de fündig. Das Landesportal Bremen ist jetzt überarbeitet worden und hat neue Inhalte bekommen.

Der Bremer Senat unterstützt das Leitbild von "Open Government", mit dem weltweit neben mehr Transparenz auch zusätzliche Beteiligungsangebote verbunden werden. Um diesem Ziel gerecht zu werden, ist es notwendig, auch über die bereits vorhandenen Beteiligungsangebote und die Funktionsweise des politischen Systems Informationsangebote über das Internet bekannt und somit möglichst allen Bürgerinnen und Bürgern zugänglich zu machen. Weitere Hinweise zu den Angeboten in den Städten Bremen und Bremerhaven finden sich unter www.bremen.de/buergerservice/buergerbeteiligung und www.bremerhaven.de/meer-erleben/stadt-haus/.

Der Senat setzt mit dem erweiterten Angebot einen entsprechenden Antrag der Bremischen Bürgerschaft um. Gewünscht wurde eine Plattform, die ein möglichst umfassendes Bild zum politischen System des Landes Bremen bietet und die institutionalisierten Beteiligungsmöglichkeiten vorstellt – als eine Grundlage für das Engagement interessierter Bürgerinnen und Bürger. Die Landeszentrale für politische Bildung hat die Überarbeitung der bereits bestehenden und die Erstellung neuer Informationen übernommen, die bremen.online GmbH hat für die technische Umsetzung gesorgt.

zur Terminübersicht