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Rathaus-Film

Bürgermeister Jens Böhrnsen führt durch das Bremer Rathaus.

 

Alternativ bieten wir Ihnen noch die Möglichkeit an, sich den Rathaus-Film (wmv, 30 MB) über den Windows-Mediaplayer sich anzuschauen

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Aktuelle Termine



Bürgermeister Jens Böhrnsen besuchte die Firma Bio Gate

Immer wieder kommt es zu Infektionen, die sich Menschen in Krankenhäusern zuziehen. Das Medizintechnik-Unternehmen Bio Gate engagiert sich auf diesem Feld, nutzt die antibakterielle Wirkung von Silber und hat Technologien entwickelt, die das Eindringen von Keimen verhindern. So werden zum einen Silberpartikel in Kunststoffe, Kosmetika, Farben oder Lacke eingebracht, zum anderen Endprodukte wie Implantate, Prothesen oder Wundauflagen entsprechend beschichtet. Bürgermeister Jens Böhrnsen hat heute (5.2.2009) die Produktionsstätte in Bremen in der Fahrenheitstraßé besucht und zeigte sich beeindruckt von dem jungen Unternehmen.

Dr. Michael Wagner erläutert Bürgermeister Jens Böhrnsen die Anwendung der Silbertechnologien
Dr. Michael Wagner erläutert Bürgermeister Jens Böhrnsen die Anwendung der Silbertechnologien

Vertriebsvorstand Dr. Michael Wagner führte den Bürgermeister durch die Produktionsräume und erläuterte die Aufgaben. „An ihrem Unternehmen zeigt sich exemplarisch, dass auch kleine Firmen hervorragend die Vorzüge des BITZ Bremer Innovations-und Technologiezentrum nutzen“, so der Bürgermeister. In der 2001 gegründeten Produktionsstätte sind 16 Mitarbeiter beschäftigt, Hauptsitz ist in Nürnberg.

Foto: Anja Raschdorf, Senatspressestelle

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Heiße Rhythmen im Bremen Rathaus

„Sie sind wunderbare Botschafter Bremens, etwa bei unseren Präsentationen zu den Tagen der Deutschen Einheit in anderen Bundesländern. Dort gibt es immer Musikparaden, bei denen wir typisch bremisch punkten können, nämlich mit dem Bremer Masken- und Samba-Karneval“, freute sich Bürgermeister Jens Böhrnsen heute (05.02.10) beim Empfang für Vertreterinnen und Vertreter des Bremer Karnevals im Rathaus. Samba-Karneval gibt es nicht nur in Rio de Janeiro, sondern auch in Bremen. Janine Jaeggi, die Initiatorin des Bremer Sambakarnevals und noch heute ein Motor des bunten Treibens konnte aus der Geschichte berichten: „Seit der Karnevalsumzug 1986 mit 100 Teilnehmern gestartet war, ist er mittlerweile 25 Jahre später auf mehr als 2.000 aktive Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 140 Gruppen angewachsen. Um die 20 000 Zuschauer säumen inzwischen die Straßen, um zuzusehen und mit zu tanzen. Sie lassen das Ereignis zum größten Samba-Karneval Europas werden.“

Bürgermeister Jens Böhrnsen liess sich schnell vom Trommelwirbel und Sambatakt anstecken
Bürgermeister Jens Böhrnsen liess sich schnell vom Trommelwirbel und Sambatakt anstecken

Eine Gruppe aus der Schweiz, die „Quastenflosser“, und weitere Gäste aus Frankfurt kamen heute in Begleitung der Bremerin in den Kaminsaal des Rathauses – natürlich bunt kostümiert und mit ordentlich heißen Rhythmen im Gepäck. Bürgermeister Böhrnsen erinnerte sich daran, dass er bereits bei der ersten Auflage die ausgelassene und fröhliche Stimmung genießen konnte. Böhrnsen: „Damals hab ich nicht daran gedacht, dass das tolle Spektakel einmal eine solche Dimension annehmen könnte.“ Grundidee des Bremer Samba-Karneval sind die Austreibung des Winters und die beginnenden Triebkräfte des aufkeimenden Frühjahrs miteinander zu verbinden. Zurück zu den maritimen Ursprüngen Bremens, aber auch mit einem Seitenblick auf die zukünftige Entwicklung des Klimas, heißt das diesjährigen Motto des Bremer Masken- und Samba-Karnevals: „Land unter“.

Heiße Rhythmen im Kaminsaal des Bremer Rathauses
Heiße Rhythmen im Kaminsaal des Bremer Rathauses

Fotos: Anja Raschdorf, Senatspressestelle

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„Infrastrukturausbau im Norden ist nationales Interesse - gemeinsam durch die Krise und den Norden weiter voranbringen“


Konferenz der Regierungschefs der vier norddeutschen Länder in Hannover

Die Regierungschefs der vier norddeutschen Länder Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig Holstein und der Chef der Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern haben sich heute unter niedersächsischem Vorsitz in Hannover zur Konferenz Norddeutschland (KND) getroffen. Im Fokus standen die Themen Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise, gemeinsame norddeutsche Verkehrsprojekte, Hafenkooperationen, Zusammenarbeit im Bereich des Klimaschutzes, ein gemeinsames norddeutsches Strukturkonzept und die Profilbildung der Hochschulen.

„Gemeinsam können wir für den Norden viel bewegen, unsere Länder durch die Krise führen, unsere Interessen und Stärken bündeln und so den Norden weiter voranbringen“, sagte Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff.

„Bereits nach den Bundestagswahlen haben wir unsere Positionen klargemacht und parteiübergreifend norddeutsche Forderungen im Koalitionsvertrag durchgesetzt“, so Wulff. Es sei nicht akzeptabel, immer wieder Vorhaben in Frage zu stellen. Dies werde man auch im Dialog mit dem neuen Bundesminister für Verkehr, Peter Ramsauer,

deutlich machen. Dieser werde weiter intensiviert, um norddeutsche Interessen voranzubringen, von denen die Volkswirtschaft der gesamten Bundesrepublik profitiere. „Hier geht es um die Hinterlandanbindung der Häfen, den Ausbau der Norddeutschen Bundesfernstraßen und den Ausbau der Schienen-Infrastruktur, wie der Y-Trasse.“

Aktuell wurde in Hannover ein Schreiben der norddeutschen Regierungschefs an die Bundeskanzlerin Angela Merkel unterzeichnet. „Die Maritime Wirtschaft zu erhalten und zu stärken liegt im nationalen Interesse. Die Exportnation Deutschland ist auf leistungsfähige Seehäfen und die Anbindungen der Logistikstandorte entlang der Küste ebenso wie auf leistungsfähige Reedereien und Werften angewiesen. Die Bewältigung der weltweiten Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise ist noch nicht abgeschlossen. Es ist in diesen Zeiten wichtig, Kräfte zu bündeln, um bei aktuellen Problemen zu guten und gemeinsamen Lösungen zu kommen“, so Wulff.

„Mit den heutigen Beschlüssen zu den gemeinsamen Handlungs- und Kommunikationsfeldern für Erhalt und Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Seehäfen haben wir den im letzten Jahr angestoßenen Kooperationsprozess auf ein breiteres Fundament gestellt", betonte der Präsident des Bremer Senats, Bürgermeister Jens Böhrnsen. Dies sei auch verbunden mit dem Signal an die Bundesregierung, dass der Norden sich seiner wirtschaftlichen Verantwortung für ganz Deutschland bewusst ist. „Auch müssen wir gemeinsam dafür Sorge tragen, dass in der gegenwärtigen Krise der Weltwirtschaft nicht auf notwendige Investitionen im Bereich Hafeninfrastruktur verzichtet wird. Hierfür benötigen wir dringend die Unterstützung der Bundesregierung."

Die Regierungschefs haben zudem Verabredungen beim Ausbau gemeinsamer Standortstärken im Bereich der Erneuerbaren Energien und des Klimaschutzes getroffen. „Im letzten Jahr haben wir eine Grundsatz-Erklärung verabschiedet, die den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Norddeutschland als Schwerpunktthema definiert. Entscheidend für den verstärkten Einsatz Erneuerbarer Energien ist die Schaffung geeigneter regionaler Rahmenbedingungen am hiesigen Standort. Wir haben uns daher heute unter anderem darauf verständigt, unsere Bemühungen zunächst auf die Vernetzung insbesondere der klein- und mittelständischen Unternehmen mit unternehmensnahen Forschungseinrichtungen in Norddeutschland sowie auf die Intensivierung der Aus- und Fortbildung zu Fachthemen der Erneuerbaren Energien zu konzentrieren“ sagte der Erste Bürgermeister Hamburgs Ole von Beust.

Die Regierungschefs setzen auf die Intensivierung von Hochschulkooperationen und Arbeitsteilung der Hochschulen in Norddeutschland und eine stärkere Profilbildung der norddeutschen Hochschulen in den Themenfeldern Lehre, Forschung, Wissens- und Technologietransfer. Hier geht es darum, die gemeinsamen Stärken der Hochschulen im norddeutschen Raum, gerade auch angesichts des zunehmenden Wettbewerbs wissenschaftlich exzellenter Standorte, im bundesweiten und internationalen Maßstab verstärkt zu bündeln und zu vernetzen.

Traditionell fand in Hannover auch das Gespräch mit dem Unternehmerkuratorium Nord (UK Nord), bestehend aus Industrie- und Handelskammern, sowie den Unternehmerverbänden Norddeutschland statt. Das UK Nord baut auf den intensiven Austausch und die verstärkte grenzüberschreitende Zusammenarbeit der fünf norddeutschen Bundesländer. „In den vergangenen Monaten wurde unser Wirtschafts- und Gesellschaftssystem auf eine harte Probe gestellt“, so Werner M. Bahlsen, Vorsitzender des UK Nord und Präsident der Unternehmerverbände Niedersachsen.
„Doch Kernbranchen wie die Energie-, Automobil- und Maritime Wirtschaft haben sich international positioniert und eine Vorreiterrolle eingenommen. Diese gilt es nun weiter auszubauen. Wir müssen den Wohlstand unserer Länder langfristig sichern. Damit einher geht die Stärkung der Seehäfen der norddeutschen Küstenländer, der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur für eine bessere Hinterlandanbindung, die Vermeidung von Liquiditätsproblemen, Unternehmensinsolvenzen und einer wachsenden Arbeitslosigkeit sowie die weitere Verbesserung des Bildungssystems“, sagte Bahlsen.

Niedersachsen hat turnusmäßig den Vorsitz der Konferenz an Mecklenburg-Vorpommern abgegeben. „Wenn wir im Norden zusammenhalten, können wir mehr erreichen. Es gibt eine gute Zusammenarbeit zwischen den norddeutschen Ländern. Die wollen wir weiter vertiefen. Auch die überregionale Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern ist wichtig. Das wurde bei dieser Konferenz deutlich. Nur gemeinsam lässt sich die Wirtschaftskrise überwinden“, so Mecklenburg-Vorpommerns Chef der Staatskanzlei Reinhard Meyer.

www.norddeutsche-laender.de Externes Angebot

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Groningens Bürgermeister zu Gast in Bremen

Heute (3. Februar 2010) hat sich der Groninger Bürgermeister Dr. Peter Rehwinkel im Rahmen seines Besuchs in Bremen in das Goldene Buch der Stadt eingetragen. Bürgermeister Jens Böhrnsen begrüßte den Gast im Rathaus zu einem Meinungsaustausch. Im Verlaufe seines Besuchs hatte sich der Groninger Bürgermeister zudem in der Überseestadt umgesehen und sich dort über die Entwicklung des neuen Stadtteils informiert. In diesem Zusammenhang war er auch im Speicher XI mit Prof. Dr. Manfred Cordes, dem Direktor der Hochschule für Künste zusammen getroffen. Hier stand der Austausch über Kooperationsprojekte auf dem Programm. Am Nachmittag besuchte Dr. Rehwinkel das Stiftungsdorf Gröpelingen.

Dr. Peter Rehwinkel, Bürgermeister der Stadt Groningen, beim Eintrag ins Goldene Buch
Dr. Peter Rehwinkel, Bürgermeister der Stadt Groningen, beim Eintrag ins Goldene Buch

Foto: Alexander Zapff, Senatspressestelle

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Jens Böhrnsen bietet Bürgergespräche auf Stadtteilebene an

Zum ersten Mal bietet Bürgermeister Jens Böhrnsen auf Stadtteilebene Bürgergespräche an. Bürgerinnen und Bürger aus Huchting haben am Mittwoch, dem 10. Februar Gelegenheit, in Einzelgesprächen mit dem Bürgermeister ihre Wünsche und Anliegen mit Böhrnsen zu besprechen. An diesem Tag ist der Regierungschef in Huchting unterwegs, er besucht zunächst ab 15.00 Uhr die Einrichtung „Ein Zuhause für Kinder“ der Mathäusgemeinde (Hermannsburg 31 E) und danach die Medienwerkstatt Huchting im Bürger- und Sozialzentrum an der Amersfoorter Straße. Begleitet wird er während seines Besuches von Bürgerschaftsabgeordneten, Ortsamts- und Beiratsvertretern.

Ab 17.00 Uhr können interessierte Huchtinger im Bürger- und Sozialzentrum, Amersfoorter Straße 8 mit dem Bürgermeister persönlich sprechen. Wer diese Gelegenheit nutzen möchte, sollte sich zuvor telefonisch in der Senatskanzlei anmelden, und zwar bis zum 8. Februar unter der Nummer 3614455. Die Senatskanzlei koordiniert die Termine und wird eine Uhrzeit für das gewünschte Gespräch vergeben.
Weitere Bürgergespräche in anderen Bremer Stadtteilen sollen folgen und werden rechtzeitig bekannt gegeben.

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Bürgermeister Böhrnsen nimmt neue 2-Euro-Münze „Bremen“ entgegen

Übergabe im Bundeskanzleramt / Antrittsgespräch mit Kanzlerin Merkel

Im Anschluss an sein heutiges Antrittsgespräch (Fr. 29.01.2010) mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen, der zeitgleich auch amtierender Bundesratspräsident ist, die neue 2-Euro-Gedenkmünze „Bremen“ in Empfang genommen.

V.re.: Bundeskanzlerin Merkel, Bürgermeister Böhrnsen und Kulturstaatsminister Neumann während der Vorstellung der 2-Euro-Gedenkmünze
V.re.: Bundeskanzlerin Merkel, Bürgermeister Böhrnsen und Kulturstaatsminister Neumann während der Vorstellung der 2-Euro-Gedenkmünze "Bremen".

Anlässlich der Vorstellung der Münze sagte Bürgermeister Böhrnsen: „Ich gratuliere dem Künstler und der Jury für diesen Entwurf, der das Bremer UNESCO-Welterbe Rathaus und Roland wirklich gut getroffen hat.“ Die neuen 30 Millionen Zwei-Euro-Münzen können nun für die Freie Hansestadt Bremen zu „weitreichenden Botschaftern“ werden, die auf die Freiheit und Selbständigkeit Bremens hinweisen, so Böhrnsen.

Die Münze zeigt auf der nationalen Seite das Rathaus von Bremen mit dem Roland, die zusammen die stadtrepublikanische Geschichte und Tradition Bremens symbolisieren. Die Ausgabe ist an die Präsidentschaft im Bundesrat geknüpft und soll den Bürgerinnen und Bürgern Europas den föderalen Aufbau der Bundesrepublik Deutschland näherbringen.


Während seines heutigen Antrittsbesuches bei der Bundeskanzlerin hat Bundesratspräsident Bürgermeister Jens Böhrnsen mit Angela Merkel unter anderem über den Tag der Deutschen Einheit gesprochen, der in diesem Jahr zentral in Bremen ausgerichtet wird. Dabei betonte die Bundeskanzlerin ausdrücklich, wie sehr sie sich freue, zu den Feierlichkeiten in die Hansestadt zu kommen. Sie begrüße es sehr, dass dieser Gedenktag im Wechsel in den Hauptstädten der Bundesländer gefeiert werde.

Ein weiteres Thema waren die Finanzen. Der Bundesratspräsident kam dabei auf die schwierige Situation der Einhaltung der Verschuldungsverbots in den Konsolidierungsländern zu sprechen. Die Länder seien im Hinblick auf die Einnahmen auf eine sichere Geschäftsgrundlage angewiesen. Sollten sich die Einnahmen nicht wie erwartet positiv entwickeln, müsse neu verhandelt werden. Die Bundeskanzlerin zeigte Verständnis für diese Haltung. Sie wies darauf hin, dass sie ihrerseits genau beobachte, wie die Kommunen ausgestattet seien und ob sie ihre Aufgaben wahrnehmen könnten. Ein Thema, über das sie mit dem Bundesratspräsidenten im Gespräch bleiben wolle.

Fotos: Bundesregierung - Guido Bergmann

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Einladung zum Benefizkonzert in der Oberen Rathaushalle für das Hermann Hildebrand Haus

Schirmherr Bürgermeister Böhrnsen: „Gelungener Beitrag zum zivilgesellschaftlichen Engagement in unserer Stadt“

Ein Überraschungsprogramm aus seinem großen Repertoire bietet das Bremer Kaffeehaus-Orchester am Donnerstag, dem 18. März 2010, um 20 Uhr in der Oberen Rathaushalle. Zu diesem Benefizkonzert für das Hermann Hildebrand Haus hat das Hilfswerk Hanse e.V. des Lions Clubs Bremen-Hanse eingeladen.
„Das Hermann Hildebrand Haus leistet eine unverzichtbare Arbeit für Kinder in Not. Deshalb habe ich gerne die Schirmherrschaft für dieses Benefizkonzert übernommen“, so der Präsident des Senats, Bürgermeister Jens Böhrnsen. Dies sei „ein gelungener Beitrag zum zivilgesellschaftlichen Engagement in unserer Stadt“.

Das Hermann Hildebrand Haus ist als Refugium für Kinder in Not- und Krisensituationen in Bremen bekannt. Es ist Teil des Bremer Notaufnahmesystems und gewährleistet die Funktion der Notaufnahmebereitschaft für Kinder. Deren Erstversorgung, Diagnostik und Betreuung erfolgt rund um die Uhr durch pädagogische und medizinische Fachkräfte in mehreren Gruppen.
Die private Einrichtung wird getragen vom „Verein Bremer Säuglingsheime“. Seit 1973 stellen Mitglieder des Lions Clubs „Bremen-Hanse“ den Vorstand des Vereins und führen ihn damit seit nunmehr fast 37 Jahren. „Der stetige Ausbau von Qualität und Umfang des Angebots des Hermann Hildebrand Hauses erfordert Professionalität der Arbeit und Kontinuität in der Begleitung und Sicherung der Rahmenbedingungen“, so der Vorsitzende des Vereins Bremer Säuglingsheime, Hans Georg Vassmer.

Ziel des Benefizkonzertes sei es, so Dr. Stefan Luft, Präsident des Lions Clubs, Geld zu sammeln und die Arbeit des Hauses noch stärker bekannt zu machen. „Jeder Euro, der für die Karten ausgegeben wird, kommt unmittelbar dem Hermann Hildebrand Haus zugute. Das ist möglich dank des Einsatzes von Mitgliedern des Lions Clubs, etlicher Sponsoren und nicht zuletzt durch die Unterstützung von Bürgermeister Jens Böhrnsen.“
Karten sind zu erhalten beim Weser Kurier Pressehaus sowie unter 0421/363636 und www.weser-kurier.de/ticket Externes Angebot

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Bunker Valentin - Rasche Einigung angestrebt

Die Erarbeitung der Gedenkstättenkonzeption für den Bunker Valentin ist auf einem guten Weg, das hat der vor einer Woche konstituierte wissenschaftliche Beirat nach intensiver Beratung bestätigt. Um eine wirtschaftliche Lösung zur Realisierung der Konzeption zu finden, ist zudem die Einigung mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), die nach dem Auszug der Bundesmarine ab 2011 Eigentümerin des Bunkergeländes wird, erforderlich.

Damit beide Seiten so schnell wie möglich Planungssicherheit bekommen, welche Bereiche des Bunkers und des Verwaltungsgebäudes sie dauerhaft sinnvoll nutzen können, hat Bürgermeister Jens Böhrnsen die Initiative ergriffen und mit Axel Kunze, dem zuständigen Vorstandsmitglied der BImA, die gemeinsame Berufung eines Mediators vereinbart. Mit dessen Hilfe wollen BImA und das Land Bremen so bald wie möglich eine verlässliche Nutzungsvereinbarung abschließen.

Bürgermeister Böhrnsen und Vorstandsmitglied Kunze waren sich einig, den Bremer Rechtsanwalt und ehemaligen Bundestagsabgeordneten, Senator Volker Kröning für die Aufgabe des Mediators gewinnen zu wollen. „Ich freue mich, dass Volker Kröning bereit ist, diese für die Gedenkstättenarbeit nicht nur im Land Bremen, sondern auch überregional und national außerordentlich wichtige Funktion zu übernehmen“, sagte Böhrnsen. Er zeigte sich zuversichtlich, damit den Durchbruch in den Vertragsverhandlungen erreichen zu können.

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Jens Böhrnsen und Thomas Strobl zu Vorsitzenden des Vermittlungsausschusses gewählt

Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat ist heute Abend (Mittwoch, 27.01.2010) in Berlin zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengetroffen. Zu den beiden Vorsitzenden wurden Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) und der Bundestagsabgeordnete Thomas Strobl (CDU) gewählt. Böhrnsen war bereits in der 16. Wahlperiode Vorsitzender des Ausschusses.

Nach seiner Geschäftsordnung wählt der Ausschuss je ein Mitglied des Bundesrates und des Bundestages zu Vorsitzenden, die sich im Vorsitz vierteljährlich abwechseln und einander vertreten. Mit dem Vorsitz begonnen hat heute Jens Böhrnsen.

Seine Beratungen über die Bundesbeteiligung an den Kosten der Unterkunft für Hartz-IV-Empfänger hat der Ausschuss heute vertagt. Ein neuer Termin wurde noch nicht festgelegt.

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Schuldenbremse ohne Alternative - Bremen und Saarland vereinbaren gemeinsames Vorgehen

Die Einhaltung der Schuldenbremse ist trotz Konsolidierungshilfen ein sehr ehrgeiziges Ziel. Die Begrenzung der Staatsverschuldung ist aber ohne Alternative“, so die übereinstimmende Aussage des Ministerpräsidenten des Saarlandes, Peter Müller, und des Bremer Bürgermeisters, Jens Böhrnsen. Diese setze aber eine stetige und verlässliche Entwicklung der Steuereinnahmen voraus. „Saarland und Bremen als Länder mit der dramatischsten Haushalts-Notlage sind besonders darauf angewiesen, dass die künftige Steuerpolitik den Erfordernissen der Haushaltssanierung Rechnung trägt.“

Finanzminister Peter Jacoby und Finanzsenatorin Karoline Linnert wiesen darauf hin, dass die Haushalte der Länder Saarland und Bremen nicht in der Lage seien, immer neue Aufgaben ohne einen finanziellen Ausgleich durch den Bund zu bewältigen. Beispielsweise sei das Ziel, zehn Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) für Bildung aufzuwenden, ohne eine finanzielle Kompensation nicht möglich.

Ministerpräsident Müller, Bürgermeister Böhrnsen sowie Finanzminister Jacoby und Finanzsenatorin Linnert trafen sich am heutigen Mittwoch (27.01.2010) in Berlin, um das gemeinsame Vorgehen bei der Umsetzung der Schuldenbremse zu besprechen. Beide Länder erhalten im Zeitraum 2011 bis 2019 Konsolidierungshilfen. Voraussetzung für deren Erhalt ist der Abbau des strukturellen Defizits bis 2020.

Die Länder Saarland und Bremen streben eine enge Zusammenarbeit der Konsolidierungshilfeländer an. Die anstehenden Gespräche mit dem Bund über die Verwaltungsvereinbarung über die Konsolidierungshilfen sollen ebenso gemeinsam wahrgenommen werden wie die Vertretung der darüber hinausgehenden gemeinsamen Interessen gegenüber dem Bund und den anderen Ländern.

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Bürgermeister Böhrnsen gratuliert Präses Lamotte

Bürgermeister Jens Böhrnsen hat heute (26. 1.1009) Otto Lamotte, dem neuen Präses der Handelskammer, zu dessen Wahl gratuliert. „Ich freue mich, dass das Plenum der Handelskammer einem so renommierten und erfolgreichen Unternehmer das Vertrauen für dieses wichtige Amt geschenkt hat“, so der Bürgermeister. „Sie stehen für hanseatisches Unternehmertum im besten Sinne.“ Zugleich betonte der Bürgermeister die traditionell vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit zwischen dem Senat und der Handelskammer. Böhrnsen: „ Ich freue mich darauf, diese gute Kooperation mit Ihnen zum Wohle unseres Bundeslandes fortzuführen und auszubauen“.

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Feierliche Verleihung des 56. Bremer Literaturpreises im Bremer Rathaus

Clemens J. Setz und Roman Graf ausgezeichnet

Im Rahmen eines Festaktes in der Oberen Rathaushalle ist am heutigen Dienstag (26. Januar 2010) der Bremer Literaturpreis 2010 der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung an Clemens J. Setz verliehen worden.

Der Schriftsteller erhält die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung für seinen 2009 im Residenz Verlag erschienenen Roman „Die Frequenzen“. Clemens J. Setz zweiter Roman ist ein Buch, „das nahezu auf jeder beliebigen Seite ein, zwei Wahrheiten, vibrierende Bilder, brillante neue Gedanken oder Beobachtungen, Schweinereien und Schönheiten in den Kosmos feuert“ beschrieb Mathias Gatza, Jurymitglied der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung und Förderpreisträger des Vorjahres, in seiner Laudatio das preisgekrönte Werk.

Zugleich erhielt Roman Graf für sein im vergangenen Jahr im Limmat Verlag veröffentlichten Roman „Herr Blanc“ den mit 6.000 Euro dotierten und von der ÖVB – Öffentliche Versicherung Bremen finanzierten Förderpreis. „Roman Graf ist mit diesem Erstling das Kunststück gelungen, eine Elendsfigur gerade in ihrem durchschnittlichen und keineswegs besonders aufwühlenden Elend literarisch interessant zu machen (...) So viel Kunst im Unspektakulären, so viel Aufregung in der Lebensmonotonie, so viel unaufdringlicher Witz in dem zum Himmel schreienden Mittelmass war lange nicht mehr“ waren die treffenden Worte des Jurymitgliedes Roman Bucheli in seiner Laudatio auf den Förderpreisträger.

Im Kaminsaal des Rathauses: Bürgermeister Böhrnsen mit den Preisträgern Clemens J. Setz und Roman Graf (v.li.), sowie Staatssekretär a.D. Michael Sieber im Vorfeld der Verleihung des Literaturpreises.
Im Kaminsaal des Rathauses: Bürgermeister Böhrnsen mit den Preisträgern Clemens J. Setz und Roman Graf (v.li.), sowie Staatssekretär a.D. Michael Sieber im Vorfeld der Verleihung des Literaturpreises.

Die Preise überreichte der Vorsitzende der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung, Staatssekretär a.D. Michael Sieber.

Der Senator für Kultur, Bürgermeister Jens Böhrnsen gratulierte den beiden Preisträgern im Namen des Senats und bedankte sich bei der Jury. „Der Bremer Literaturpreis ist längst zu einem Seismographen der deutschen Literaturgeschichte geworden und ist fest mit dem bremischen Kulturleben verbunden“, so Bürgermeister Böhrnsen. Der Bremer Literaturpreis sei mit seiner Geschichte Beleg dafür, wie Kultur als Motor gesellschaftlicher Entwicklung wirke – „daher wollen wir die Kultur als wesentlichen Eckpfeiler unserer Gesellschaft weiter schützen.“

Bürgermeister Böhrnsen bedankte sich ausdrücklich bei der ÖVB - Öffentliche Versicherungen Bremen: Das Unternehmen hatte erklärt, die in diesem Jahr auslaufende Finanzierung des Förderpreises fortführen zu wollen.

Clemens J. Setz, 1982 in Graz geboren, studiert dort Mathematik und Germanistik. Er ist Obertonsänger, Übersetzer und Gründungsmitglied der Literaturgruppe „Plattform“. Er veröffentlichte Gedichte und Erzählungen in Zeitschriften und Anthologien, u. a. in „manuskripte“, „Lichtungen“, „Jahrbuch der Lyrik 2007“ sowie im Rundfunk. 2007 erschien sein Romandebüt "Söhne und Planeten". „Die Frequenzen“ ist sein zweiter Roman. Clemens J. Setz lebt und arbeitet in Graz.

Roman Graf ist 1978 in Winterthur, Schweiz, geboren. Nach einer Lehre als Forstwart, längeren Aufenthalten in London und Grenoble sowie der Tätigkeit als Behindertenbetreuer studierte er Publizistik an der Schule für Angewandte Linguistik in Zürich und absolvierte von 2003 bis 2007 das Deutsche Literaturinstitut in Leipzig. 2007 Artist in Residence in der Villa Decius, Krakau, sowie ein Aufenthaltstipendium im Edith-Stein-Haus in Breslau. Verschiedene Publikationen in Literaturzeitschriften und Anthologien. Roman Graf lebt als freier Autor in Leipzig und in Winterthur.

Beide Preisträger sind heute Abend um 20 Uhr zu Gast im Wall-Saal der Zentralbibliothek, Am Wall 201. Auf Anregung der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung haben sie für diese Veranstaltung zwei Autoren eingeladen, deren Werk sie sich verbunden fühlen: Clemens J. Setz hat dafür Cornelia Travnicek eingeladen, Roman Graf Judith Zander. Der Eintritt ist frei.

www.rudolf-alexander-schroeder-stiftung.de Externes Angebot

Foto: Anja Raschdorf, Senatspressestelle

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