Zum Inhaltsbereich Zur Einstellung der Textgröße Zur Startseite
Aktuelles
Click here for English version of this siteLeichte Sprache
Sie sind hier: Aktuelles

Rathaus-Film

Bürgermeister Jens Böhrnsen führt durch das Bremer Rathaus.

 

Alternativ bieten wir Ihnen noch die Möglichkeit an, sich den Rathaus-Film (wmv, 30 MB) über den Windows-Mediaplayer sich anzuschauen

Aktuelles



Aktuelle Termine



Bremen trifft Rostock: Zwei Hansestädte meistern den Wandel

Öffentliche Veranstaltung des Bundesinnenministers im Rathaus

Den 20. Jahrestag der Deutschen Einheit nimmt Bundesminister Dr. Thomas de Maizière zum Anlass für eine bundesweite Veranstaltungsreihe. Unter dem Titel „Das gemischte Doppel – Ost und West im Dialog“ sucht er mit Bürgerinnen und Bürgern aus vier Ost‐West‐Städtepaaren das Gespräch, deren Heimatorte seit 1990 keinen einheitlichen, aber doch ähnlichen Weg gegangen sind. Bremen und Rostock bildet solch ein „Doppel“. Am Mittwoch, dem 11. August kommt deshalb der Bundesminister nach Bremen und wird mit zwei „gemischten Doppeln“ aus Bremen und Rostock - mit Marco Bode und Marco Fuchs sowie Stefan Beinlich und Irmhild Düwel aus Rostock - über die Veränderungen seit 1990 sprechen. Die Veranstaltung in der Oberen Rathaushalle beginnt um 19 Uhr und ist öffentlich. Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Im Anschluss an die Diskussion gibt es einen Empfang im Rathaus. (20.45 Uhr).
Die Deutsche Einheit hat nicht nur die ostdeutschen Städte nachhaltig verändert, sondern auch in Westdeutschland mussten sich Städte und Regionen neu orientieren. Was hat sich seither getan, was hat man voneinander gelernt, in welche Richtungen sind die Entwicklungen gegangen – darum geht es in dem Gespräch. Bürgermeister Jens Böhrnsen wird die Gäste begrüssen, Dr. Jacqueline Boysen (Deutschlandradio) übernimmt die Moderation.

Das erste Paar steht dabei für neue Stärken der beiden Hansestädte: Der Bremer Marco Fuchs und die Rostockerin Irmhild Düwel. Fuchs ist Vorstandsvorsitzender von OHB Technology, das in den achtziger Jahren von seinen Eltern gegründet wurde. Seitdem hat sich das Unternehmen zum drittgrößten europäischen Raumfahrtunternehmen entwickelt und schon mehrfach prestigeträchtige Aufträge an Land gezogen. „Die Füchse“ haben so erheblich dazu beigetragen, dass Bremen durch eine starke Luft- und Raumfahrtindustrie sein Profil als High-Tech-Standort geschärft hat. Irmhild Düwel reagiert als Leiterin eines der größten Weiterbildungszentren Mecklenburg-Vorpommerns ebenfalls auf die neuen Stärken der Region: Das „Aus- und Fortbildungszentrum Schifffahrt und Hafen“ wurde in „Aus- und Fortbildungszentrum Rostock“ unbenannt und neue Angebote geschaffen, um die gewachsenen Aufgaben deutlich zu machen: Schließlich werden in Wachstumsbranchen wie der Gesundheitswirtschaft und dem Tourismus zunehmend Fachkräfte gesucht, die qualifiziert werden müssen.

Mit Marco Bode und Stefan Beinlich hat der Bundesminister dann zwei langjährige Bundesliga- und ehemalige Nationalspieler zu Gast, die für Hansa Rostock und Werder Bremen noch immer Identifikationsfiguren sind. Beide Vereine sind Aushängeschilder für ihre Städte und haben in den vergangen zwanzig Jahren eine sehr unterschiedliche Entwicklung genommen. Beinlich und Bode sind den beiden Städten seit langen Jahren eng verbunden und stehen ihren Vereinen heute noch sehr nahe; Beinlich arbeitet seit diesem Mai sogar als Manager für Hansa Rostock.

Seitenanfang

Ortsamt Neustadt / Woltmershausen ab Oktober in neuen Diensträumen

Nach langem Suchen nach einem zentralen Ort für das Ortsamt Neustadt / Woltmershausen ist jetzt alles geregelt. Das Ortsamt wird zum 1. Oktober
seine barrierefreien neuen Räume im Erdgeschoss des Hauses Neustadtcontrescarpe 44/46 beziehen. Es handelt sich um das Gebäude der ehemaligen Stadtbibliothek Neustadt, das lange Zeit leer stand und nun von einem privaten Investor für verschiedene Nutzungen hergerichtet wird.

Durch diesen Umzug konnten die Mietflächen fast halbiert werden. Darüber hinaus war der Sitzungsraum am Standort in der Langemarckstraße 113 nicht barrierefrei und war damit für die in der Regel öffentlichen Sitzungen der Beiräte und der Ausschüsse nicht mehr zu nutzen. Im Gebäude Neustadtscontrecarpe steht für diese Zwecke ein großer Saal eines anderen Nutzers des Gebäudes bei Bedarf zur Verfügung. Die fünf Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Ortsamtes erhalten modern ausgestattete Büros und einen Raum für kleinere Sitzungen. Damit spart die Senatskanzlei durch Verringerung der Mietflächen und durch ein zeitgemäßes Energiekonzept erhebliche Energiekosten.

Der künftige Standort ist zentral gelegen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar.

Seitenanfang

Bahngipfel Bremen: Deutsche Bahn AG und Land unterstreichen die Notwendigkeit von Infrastrukturaus- und neubau

Ausbau des Knoten Bremen • Investitionen von rund 120 Millionen Euro bis 2014 • Planung der Y-Trasse beginnt

Mit Investitionen von rund 120 Millionen Euro bis 2014 sollen die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur in Bremen sowie des nordwestdeutschen Raumes verbessert werden. Das ist ein Ergebnis des Bahngipfels mit den Spitzen der Deutschen Bahn AG und des Bremer Senats im Bremer Rathaus. DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Rüdiger Grube betonte: „Die geplanten Investitionen von rund 120 Millionen Euro bis 2014 in die Infrastruktur in Bremen zeigen, wie stark sich die Bahn hier am Standort Bremen engagiert. Von zentraler Bedeutung ist auch der zweigleisige Ausbau der Strecke Oldenburg Wilhelmshaven und damit die Anbindung des JadeWeserPorts.“

Bei der Pressekonferenz zum „Bahngipfel“ im Bremer Rathaus (von links): Bürgermeister Jens Böhrnsen, Dr. Rüdiger Grube (Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Bahn AG), Dr. Reinhard Loske (Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa), Ulrich Bischoping (DB-Konzernbeauftragter für die Länder Bremen und Niedersachsen)
Bei der Pressekonferenz zum „Bahngipfel“ im Bremer Rathaus (von links): Bürgermeister Jens Böhrnsen, Dr. Rüdiger Grube (Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Bahn AG), Dr. Reinhard Loske (Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa), Ulrich Bischoping (DB-Konzernbeauftragter für die Länder Bremen und Niedersachsen)

Bürgermeister Jens Böhrnsen und Vorstandsvorsitzender Dr. Rüdiger Grube waren sich darin einig, dass das aktuelle Seehafenhinterlandprogramm mit dem Ausbau des Knotens Bremen einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der Infrastruktur leistet. Darüber hinaus sind jedoch weitere Infrastrukturmaßnahmen im Nordwesten notwendig. Die Deutsche Bahn AG und Bremen bekennen sich dabei ausdrücklich zur „Y“-Trasse, der geplanten Neubaustrecke zwischen Hannover und Hamburg, von der ein Ast nach Bremen führen soll sowie zum zügigen Ausbau der Strecke Oldenburg-Wilhelmshaven. Bürgermeister Jens Böhrnsen: „Für den landseitigen Umschlag in den bremischen Häfen sowie im JadeWeserPort brauchen wir leistungsfähige Zu- und Ablaufstrecken.“

Insgesamt wird die DB in der Region Bremen von 2010 bis 2014 rund 120 Millionen Euro in die Eisenbahninfrastruktur investieren. Davon entfallen 90 Millionen Euro auf das Schienennetz, rund 20 Millionen Euro auf die Bahnhöfe, und 10 Millionen Euro auf Anlagen zur Energieversorgung.

Positiv aufgenommen wurde das vorgestellte Wachstumsprogramm der DB AG, das für den Güterverkehr den Ausbau von zwei Nord-Süd Korridoren im Westen und im Osten Deutschlands vorsieht. Bremen forderte eine Anbindung an beide Korridore und wird sich politisch für eine Umsetzung dieser Verbindungen einsetzen.

Weiterhin wurde verabredet, dass das Eisenbahnnetz im Großraum Bremen vor dem Hintergrund weiter steigender Güterverkehrsmengen im Anschluss an die laufenden Untersuchungen des BMVBS gemeinsam von der DB AG und Bremen auf seine kapazitive Leistungsfähigkeit hin untersucht werden soll.

Senator Dr. Loske und Dr. Grube stimmten darin überein, dass die gewollte bessere Anbindung der Seehäfen und die Steigerung der Leistungsfähigkeit im Bahnknoten Bremen nicht zu Lasten der Anwohner an den Bahnstrecken gehen darf. Aktive und passive Lärmschutzmaßnahmen begleiten die Umsetzung der Maßnahmen. “In Bremen ist das Thema Schienenlärm von großer Bedeutung. Hier sind wir gemeinsam gefordert, für bestmöglichen Lärmschutz zu sorgen, auch um die Akzeptanz der umweltfreundlichen Bahn nicht zu gefährden“, so Dr. Loske. In diesem Zusammenhang brachte Dr. Grube eine erfreuliche Nachricht mit: „Wir wollen hier in Bremen ein weiteres Zeichen setzen für unsere Anstrengungen um noch mehr Umweltfreundlichkeit und werden in Abstimmung mit dem Land an zwei Brücken Maßnahmen zur Brückenentdröhnung vornehmen. Voraussetzung hierfür ist, dass sich die derzeit im Rahmen des Konjunkturprogramms erprobten Maßnahmen als tauglich erweisen.“
Mit Erleichterung wurde die Zusage der DB AG vom Land Bremen aufgenommen, dass das Ausbesserungswerk Bremen auch künftig als Kompetenzzentrum für Dieselmotoren einen festen Platz im Instandhaltungskonzept der DB AG einnehmen wird. Bahnchef Dr. Grube und Bürgermeister Böhrnsen machten deutlich, dass die anerkannt gute Qualität der hier geleisteten Arbeit zur Sicherung des Standorts beigetragen hat.

Bürgermeister Böhrnsen forderte eine weiterhin qualitätsvolle Anbindung Bremens an das ICE/IC-Netz, den Einsatz eines modernen Wagenparks auf den über Bremen laufenden Strecken und eine auch zukünftig hohe Anschlusssicherheit an die weiterführenden Verbindungen in das deutsche Fernverkehrsnetz.

Die DB AG und Bremen bewerten die Ergebnisse des Bahngipfels als zukunftsweisend und verabredeten, den begonnenen Dialog in regelmäßigen Abständen fortzuführen.

Foto: Senatspressestelle

Seitenanfang

Jens Böhrnsen: Europa muss soziales Europa der Bürgerinnen und Bürger sein

In Brüssel traf heute (24.06.2010) Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen in seiner Eigenschaft als Bundesratspräsident mit Jerzy Buzek, dem Präsidenten des Europäischen Parlamentes, sowie mehreren Mitgliedern der Europäischen Kommission zu Gesprächen zusammen. Jens Böhrnsen: „Geradezu naturgemäß spielten die Regionen eine große Rolle, aber besonders lag mir auch die soziale Zukunft Europas am Herzen. Die Bürger dürfen nicht die Opfer der Krise sein. Und diejenigen, die maßgeblich zur Krise beigetragen haben, müssen auch zu ihrer Überwindung einen wesentlichen Beiträge leisten etwa durch eine Abschöpfung von Spekulationsgewinnen oder durch eine globale Finanztransaktionssteuer.“

Im Gespräch mit Lásló Andor, dem Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration stand die soziale Dimension Europas ganz im Vordergrund. Böhrnsen: „Die Grundrechte der Arbeitnehmer müssen gesichert werden, Europa darf aus Gründen der Vereinheitlichung keine Mitbestimmungsrechte und bewährte Standards gefährden. Kommissar Andor wie auch dem Parlamentspräsidenten Buzek konnte ich versichern, dass die deutschen Länder hinter der EU-Strategie 2020 stehen mit den Zielen Wachstum und Innovation. Aber für uns ist das Thema Beschäftigung von besonderer Bedeutung als Schlüssel zur Armutsbekämpfung.“ Deshalb forderte der Bundesratspräsident nachdrücklich die Fortsetzung der ESF-Förderung für Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik in den Ländern.

Bürgermeister Jens Böhrnsen mit Kommissarin Maria Damanaki
Bürgermeister Jens Böhrnsen mit Kommissarin Maria Damanaki

Bremen und Bremerhaven sind exzellente Beispiel für die gute Wirkung und Erfolge des Einsatzes der Strukturfondsmittel“, konnte Bremens Bürgermeister Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik, berichten. Als Bundesratspräsident formulierte er das Interesse an einer angemessenen Übergangsregelung für die ostdeutschen Länder, die voraussichtlich aus der bisherigen EU-Förderung herausfallen werden. Außerdem betonte er die Notwendigkeit, das Ziel der „Regionalen Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ weiter zu verfolgen, „und zwar flächendeckend, also auch in den alten Staaten der Union und den westdeutschen Ländern. Denn die Auswirkungen der Krise haben deutlich gemacht, wie notwendig jetzt und in Zukunft die EU-Politik für eine regionale Wachstums- und Beschäftigungspolitik sind“, betonte Jens Böhrnsen.

Über Energiepolitik sprach Böhrnsen mit Kommissar Günther Oettinger, einem guten Bekannten, mit dem der Bürgermeister in den Verhandlungen zur Föderalismusreform eng zusammengearbeitet hatte. „Wir sind uns im Ziel einig, dass wir in Europa die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen deutlich reduzieren wollen. Dafür wollen wir die erneuerbaren Energien fördern.“ Anschaulich konnte Jens Böhrnsen als Bremer das Thema unter dem Gesichtspunkt der Nordseeanrainer durch die Folgen des Klimawandels und dem Steigen des Meeresspiegels erläutern. „Wir hoffen deshalb auf finanzielle Unterstützung durch die EU in der nächsten Finanzperiode ab 2014 für Maßnahmen des Küstenschutzes“

Ganz konkret als Regierungschef eines Landes, das in hohem Maße vom Meer und den Häfen lebt, aber auch als Bundesratspräsident für die Anrainer der Ostsee konnte Jens Böhrnsen das Gespräch mit Maria Damanaki, Kommissarin für Maritime Angelegenheiten und Fischerei führen. „Wir möchten die Unterstützung bei der Entwicklung der EU-Nordseestrategie in allen Bereichen, also Schifffahrt, Umwelt, Energie, Tourismus oder Fischerei.“ Mit großer Sorge, so Bürgermeister Böhrnsen, betrachte er die Überfischung der Meere, insbesondere der Ost- und Nordsee.“ Gegenüber der Kommissarin bekräftigte Jens Böhrnsen die Bereitschaft Bremens, 2014 den Europäischen Tag der Meere auszurichten.

Foto: Senatspressestelle

Seitenanfang

Bundesratspräsident Böhrnsen empfängt Humboldt-Stipendiaten aus 68 Ländern

Jens Böhrnsen hat in seiner Wahrnehmung der Befugnisse des Bundespräsidenten heute Vormittag (Dienstag, 22.06.2010) Stipendiaten der Alexander von Humboldt-Stiftung mit ihren Familien im Park von Schloss Bellevue empfangen. Rund 1400 Gäste aus 68 Ländern, darunter die Nobelpreisträger Professor Dr. Elinor Ostrom (Wirtschaft, 2009) und Professor Dr. Wolfgang Ketterle (Physik, 2001) waren geladen. „Die großen Herausforderungen unserer Zeit können wir nur gemeinsam lösen - über die Grenzen von Nationen und Disziplinen hinweg. Es liegt also in unser aller Interesse, diese Zusammenarbeit zu fördern, und das tun wir Deutschen, indem wir exzellenten Akademikerinnen und Akademikern aus anderen Ländern beste Bedingungen zum Forschen bieten“, sagte Bundesratspräsident Jens Böhrnsen in Anlehnung an das Wissenschaftsverständnis von Alexander von Humboldt.


Bundesratspräsident Jens Böhrnsen begrüßt Stipendiaten und deren Angehörige
Bundesratspräsident Jens Böhrnsen begrüßt Stipendiaten und deren Angehörige

Zuvor hatte Bundesratspräsident Jens Böhrnsen dem Professor für Kunstgeschichte an der Universität Tokio, Professor Dr. Jun Tanaka, den mit 50.000 Euro dotierten Philipp Franz von Siebold-Preis des Bundespräsidenten überreicht. Mit dem Forschungspreis werden jährlich japanische Wissenschaftler für besondere Verdienste um das Verständnis von Kultur und Gesellschaft in Japan und Deutschland geehrt. Die Auszeichnung erinnert an den 1796 in Würzburg geborenen Japanforscher Philipp Franz von Siebold. Der Preis wurde 1978 von Bundespräsident Walter Scheel gestiftet.

Foto: Bundespresseamt

Seitenanfang

Bundesratspräsident Jens Böhrnsen besucht niederländische Königin Beatrix

Jens Böhrnsen besucht morgen (Dienstag, 23. Juni 2010) in seiner Funktion als Bundesratspräsident die niederländische Königin Beatrix. Nach einer Audienz im Palast Noordeinde in Den Haag wird er von Ministerpräsident Dr. Jan Peter Balkenende im Catshuis, dem Wohnsitz des Ministerpräsidenten empfangen. Im Anschluss ist ein Treffen mit dem Präsidenten des niederländischen Senats, P. René H. M. van der Linden im Gebäude der Nationalstaaten geplant.

Am Abend reist Jens Böhrnsen weiter nach Belgien, wo er am Donnerstag (24. Juni 2010) zunächst mit den EU-Kommissaren für Regionalpolitik, Fischerei, Energie sowie Beschäftigung und Soziales zusammenkommt. Danach steht ein Gespräch mit dem Präsidenten des Europäischen Parlaments, Jerzy Buzek, auf dem Programm.

Die Reise des Bundesratspräsidenten auf Einladung des niederländischen Ministerpräsidenten hat Tradition seit 1996.

Seitenanfang



„Eine wirklich schöne Atmosphäre hier“

Bürgermeister Jens Böhrnsen besucht die Special Olympics

Tommy, lauf“, feuert ein Athlet seinen Team-Kollegen aus Berlin-Lichtenberg beim Weitsprung an. Tommy sprintet über die Bahn, springt ab und landet im weichen Sand. „Der war richtig gut“, freuen sich seine Fans am Spielfeldrand. Bei blauem Himmel und 25 Grad Celsius war auch am Donnerstag (17. Juni 2010) wieder viel los bei den Special Olympics National Games, den olympischen Spielen für Menschen mit geistiger Behinderung in der Pauliner Marsch. Während die einen noch trainierten und sich in unterschiedlichen Wettkämpfen maßen, fieberten andere schon der Siegerehrung entgegen oder verglichen ihre Medaillen. „Es ist hier wirklich eine schöne Atmosphäre“, freute sich Bürgermeister Jens Böhrnsen, der am Nachmittag die Wettkampfstätten und das Olympische Dorf besuchte.

Es sind die siebten Special Olympics National Games, die in dieser Woche in Bremen ausgetragen werden. Rund 4500 Athleten messen sich hier in 20 verschiedenen Sportarten. Doch bei den Wettkämpfen steht nicht das Schneller, Höher und Weiter im Mittelpunkt, erklären die Organisatoren, sondern der Spaß und die Genugtuung, dabei gewesen zu sein und das Beste gegeben zu haben.

Neben klassischen Disziplinen wie Weitsprung, Schwimmen oder Laufen gibt es viele wettbewerbsfreie Stationen, an denen auch Nicht-Sportlerinnen und -sportler ihr Können unter Beweis stellen können, beispielsweise im Eierlauf, beim Riesenmikado oder beim Teebeutelweitwurf. „ Dies hier ist ein schönes Gelände für die Special Olympics“, findet der Bürgermeister. Alle Wiesen sind extra mit Kunststoffbahnen für Rollstuhlfahrer versehen, es gibt Sonnen- und Schattenplätze, Bereiche zum Ausruhen und Orte zum Tanzen und Spielen.



Bürgermeister Jerns Böhrnsen (dritter von links) im Gesundheitszelt von „Healthy Athletics“.
Bürgermeister Jerns Böhrnsen (dritter von links) im Gesundheitszelt von „Healthy Athletics“.

Besonders gut gefiel Jens Böhrnsen auch das Gesundheitszelt von „Healthy Athletics“. Interessiert ließ er sich die verschiedenen Stationen vom Augentest bis hin zur Kariesprophylaxe erklären. „Ich finde es toll, dass die Gelegenheit zur gesundheitlichen Kontrolluntersuchung hier genutzt wird“, so Böhrnsen. In den vergangenen Tagen konnten die Mitarbeiter allein an der Station „Special Smiles“, dem Bereich zur zahnärztlichen Untersuchung, rund 850 Athleten untersuchen und beraten.

Foto: Senatspressestelle


Seitenanfang



Besetzungsverfahren in Burglesum ist unterbrochen

Das Verfahren zur Besetzung der Ortsamtsleiterstelle im Ortsamt Burglesum ist unterbrochen worden. Auf die vierte Ausschreibung dieser Stelle hatten sich 23 Bewerberinnen und Bewerber beworben. Gegen diese erneute Ausschreibung ist von einer Antragstellerin ein Eilantrag beim Verwaltungsgericht Bremen gestellt worden, das Verwaltungsgericht Bremen hatte diesen Antrag abgelehnt. Gegen diese Gerichtsentscheidung hat nun die Antragstellerin Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Bremen eingelegt.

Bis zur Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts wird deshalb das Besetzungsverfahren unterbrochen. Eine Aussage über die Dauer des Verfahrens kann nicht gemacht werden.

Der kommissarisch eingesetzte Leiter des Ortsamtes Burglesum, Lasse Berger, wird auch über den 1.9.2010 hinaus seine ihm übertragenen Aufgaben wahrnehmen.

Seitenanfang



Schüler arbeiten am Sozialen Tag im Rathaus

Jonathan Heckmann (19) arbeitet im Medienarchiv
Jonathan Heckmann (19) arbeitet im Medienarchiv

Arbeiten für den guten Zweck am Sozialen Tag: Die beiden Schüler Jessika Klenner und Jonathan Heckmann unterstützen am heutigen Donnerstag (17. Juni) die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus. Jessica Klenner arbeitet im Bankett und poliert u.a. dort das feine Rathaus-Silber auf Hochglanz. Bisher kannte sie das Rathaus nur von außen, „ich hätte nicht gedacht, dass es von innen auch so schön ist“, sagt die 18-Jährige. Jonathan Heckmann unterstützte die Senatspressestelle. Dort hilft der 19-Jährige bei der Auflistung von Büchern aus der kleinen Bibliothek und arbeitete im Medienarchiv.


Jessica Klenner (18) poliert das Rathaus-Silber
Jessica Klenner (18) poliert das Rathaus-Silber

Der Lohn, den die beiden Schüler für ihre Arbeit bekommen, wird für ein Hilfsprojekt auf dem Balkan gespendet. „Hilfe zur Selbsthilfe“ das ist das Prinzip des Sozialen Tages, der in diesem Jahr bereits zum fünften Mal vom Verein „Schüler Helfen Leben“ veranstaltet wird. Im Vorfeld zum Sozialen Tag haben sich rund 300 Schülerinnen und Schüler in Berlin getroffen, um das Projekt zu wählen, das von den Geldern gefördert werden soll. In diesem Jahr gehen die Spenden an ein Projekt der Organisation ARSIS, dessen Ziel es ist, sich für Rechte und Bildungsmöglichkeiten von Straßenkindern im albanischen Tirana einzusetzen.

Foto: Senatspressestelle

Seitenanfang



Arbeit im Rathaus für einen guten Zweck

Am 17. Juni ist es wieder soweit: Schüler und Schülerinnen tauschen für einen Tag die Schulbank gegen einen Platz in der Arbeitswelt. Das Besondere daran: Der Lohn für ihren Arbeitseinsatz wandert nicht in die eigene Tasche, sondern wird an ein Hilfsprojekt auf dem Balkan gespendet. „Hilfe zur Selbsthilfe“ das ist das Prinzip des Sozialen Tages, der in diesem Jahr bereits zum fünften Mal vom Verein „Schüler Helfen Leben“ veranstaltet wird. Bürgermeister Jens Böhrnsen unterstützt das Projekt als Schirmherr. Und auch im Bremer Rathaus wird für den guten Zweck gearbeitet: Die Schüler Jonathan Heckmann und Jessica Klenner unterstützen das Rathaus-Team im Bankett und in der Pressestelle.

Bundesweit haben sich bisher rund 900 Schulen von der Grundschule über die Förderschule bis zum Gymnasium angemeldet, in Bremen nehmen fünf Schulen an dem Projekt teil. In diesem Jahr fließt das Geld des Sozialen Tages in ein Projekt der Organisation ARSIS, dessen Ziel es ist, sich für die Rechte und Bildungsmöglichkeiten von Straßenkindern im albanischen Tirana einzusetzen. Bereits im Mai hatten sich über 300 Schülerinnen und Schüler sowie engagierte Jugendliche von „Schüler Helfen Leben“ in Berlin getroffen, um das Projekt zu wählen, das in diesem Jahr von den Geldern gefördert wird.
„Wer sich in Deutschland am Sozialen Tag für Gleichaltrige auf dem Balkan einsetzt, der soll auch entscheiden dürfen, wohin das Geld fließt“, sagt Philipp Kiencke, der zurzeit sein Freiwilliges Soziales Jahr bei „Schüler Helfen Leben“ absolviert. Durch den Sozialen Tag werden Kinder und Jugendliche ermutigt, nicht tatenlos zu zusehen, sondern Politik aktiv mitzugestalten.
Seit der Einführung des ersten Sozialen Tages 1998 wurden bundesweit schon 18 Millionen Euro von engagierten Schülerinnen und Schülern erarbeitet. Das Geld floss in mehr als 130 Projekte für benachteiligte Kindern und Jugendliche auf dem Balkan. Wichtig ist der Organisation, dass sich die Projekte nach der Ablaufzeit selbst tragen können und Unterstützung der jeweiligen Behörden oder des Staates erhalten.

Seitenanfang



Special Olympics: Rathaus empfängt lettische und polnische Delegation

Sportlerinnen und Sportler aus Riga und Danzig im Kaminsaal des Bremer Rathauses
Sportlerinnen und Sportler aus Riga und Danzig im Kaminsaal des Bremer Rathauses

Bremens Partnerstädte Riga und Danzig sind zu Gast in der Hansestadt. Anlässlich der Special Olympics wurden am Montag die Delegationen aus Lettland und aus Polen im Rathaus empfangen. Aus Lettland nehmen acht Athleten an den Special Olympics teil. Sie wollen ihr Können im Fußball unter Beweis stellen. Die acht Sportler aus Polen beteiligen sich an den Wettkämpfen im Kraftdreikampf und Bowling. Zur Unterstützung der Athleten sind zudem drei lettische und vier polnische Trainier angereist. Am Wochenende werden die beiden Delegationen wieder die Heimreise antreten.

Foto: Senatspressestelle

Seitenanfang

Bremen freut sich auf die Gäste zum Tag der Deutschen Einheit 2010

Freie Hansestadt Bremen richtet zum zweiten Mal die zentralen Feierlichkeiten aus / Hunderttausende Besucher erwartet / Abwechslungsreiche Fest- und Bühnenprogramme über zwei Tage

Im Jahr 2009 feierte die Bundesrepublik Deutschland nicht nur ihr sechzigjähriges Bestehen, sondern im Beisein vieler internationaler Staats- und Regierungschefs und unter großer öffentlicher Wahrnehmung auch den zwanzigsten Jahrestag des Falls der Berliner Mauer. Und auch in diesem Jahr steht wieder ein für Deutschland bedeutendes Jubiläum an:
„20 Jahre Deutsche Einheit“. Die Freie Hansestadt Bremen wird am
2. und 3. Oktober 2010 die Rolle des Gastgebers ausüben.
Nationale und internationale Aufmerksamkeit ist gewiss.


Bürgermeister Jens Böhrnsen und Dr. Klaus Sondergeld (li.), Wirtschaftsförderung Bremen, präsentieren zwei Grafiken mit Darstellungen der Veranstaltungsorte in dem Festgelände
Bürgermeister Jens Böhrnsen und Dr. Klaus Sondergeld (li.), Wirtschaftsförderung Bremen, präsentieren zwei Grafiken mit Darstellungen der Veranstaltungsorte in dem Festgelände

Seit 1990 wird der Tag der Deutschen Einheit in guter Tradition zentral für Deutschland immer in dem Land des amtierenden Bundesratspräsidenten gefeiert; derzeit Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen. Mit den offiziellen Feierlichkeiten sind unter anderem ein ökumenischer Gottesdienst und ein Festakt verbunden. An den Feierlichkeiten nehmen die politischen Repräsentanten der Republik genauso teil wie Bürgerdelegationen ehrenamtlich engagierter „Ost-West-Brückenbauer“ der 16 Bundesländer. Eingeladen werden ferner sämtliche in Deutschland akkreditierten Botschafter sowie hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Kultur, und nicht zuletzt auch Zeitzeugen und Akteure der Friedlichen Revolution und der Aufbaujahre.
Der Festakt wird von Radio Bremen am 03.10. live von 12 bis 13 Uhr im Ersten Deutschen Fernsehen übertragen.
Für die Live-Übertragung des Gottesdienstes von 10 bis 11 Uhr aus dem Bremer Dom ist das ZDF verantwortlich.

Hunderttausende Besucher erwartet

Zusammen mit den offiziellen Feierlichkeiten wird auch ein großes zweitägiges Bürgerfest gefeiert. „Hierzu erwarten wir in Bremen mehrere Hunderttausend Besucherinnen und Besucher – nicht nur aus der Nordwestregion, sondern auch aus der gesamten Republik. Für Bremen und Bremerhaven ist das eine hervorragende Gelegenheit, sich als traditionsreiches aber auch innovatives Land mit hohem Potenzial und interessanten Möglichkeiten zu präsentieren. Wir stellen Bremen und Bremerhaven in den Mittelpunkt des Interesses und ziehen die Blicke der Öffentlichkeit auf Stadt und Region. Zwei Tage ist Deutschland zu Gast bei uns. Diese Chance wollen wir nutzen“, sagt Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen.

Das zentrale Fest zur Einheit Deutschlands ist in den vergangenen Jahren zu einer außergewöhnlichen Erfolgsgeschichte gewachsen. Zum Vergleich: 1994 hatte Bremen bereits einmal die Feierlichkeiten ausgerichtet. Damals waren auch schon die anderen Bundesländer zu Gast und präsentierten sich der Öffentlichkeit – alle zusammen mit je drei mal drei Metern Ausstellungsfläche in der Unteren Rathaushalle. Kein Vergleich zu den in der Zwischenzeit erreichten Ausmaßen. Denn auch in diesem Jahr sind die Länder sowie Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung mit dabei und präsentieren sich auf der Ländermeile. Sie ist das Herzstück eines jeden Bürgerfests der letzten Jahre und weist mittlerweile eine Frontmeterlänge von fast 1,2 km auf.

Die Länder- und Bundesmeile wird in der Straße An der Reeperbahn im neuen Stadtteil Südliche Überseestadt zu finden sein. Hier gibt es einmal Deutschland en miniature. Ein Boulevard, auf dem die deutschen Länder an einem Stück kulinarisch, kulturell und touristisch zu „durchwandern“ sind.


Bremen und Bremerhaven: Innovativ aus Tradition

Unter dem Titel „zwei Städte - ein Land“ präsentieren sich Bremen und Bremerhaven rund um den Weser Tower am Beginn der Ländermeile.
„Wir bieten aufregende Einblicke in die Welt der Wissenschaft, der Hafenwirtschaft und der Kultur, erklärt Dr. Klaus Sondergeld von der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH. Er und sein Team sind zusammen mit der Bremer Touristik-Zentrale und der Bremerhavener Tourismusförderung verantwortlich für die Landespräsentation. An der Weser machen Spezialschiffe der Meeres- und Klimaforschung fest, auf Teststrecken wird Windenergie zu kraftvoller Geschwindigkeit und die Luft- und Raumfahrt holt ferne Welten auf das Einheitsfest. Zwischen Tiefsee, Universum, Staplerballett und Windpark lässt die bremische Küche weder Hunger noch Durst zu. Klaus Sondergeld: „Wasser, Wind und Weltraum, das sind die drei W als Schwerpunkte unserer Länderpräsentation, die anschaulich und unterhaltsam die höchst zukunftsfähigen Qualitäten unserer Städte zeigen“


Eröffnung mit einem Dank-Konzert

Bereits am Freitag, dem 1. Oktober, werden die Feierlichkeiten eröffnet. Bremens Bürgermeister wird „die Segel setzen“ und zu einem öffentlichen Konzert „Danke Bremen“ auf den Marktplatz einladen – präsentiert von Radio Bremen. Die Einladung richtet sich besonders an die Bremerinnen und Bremer und alle, die an den Vorbereitungen zu diesem Fest beteiligt waren. Aber auch Gäste, die bereits angereist sein werden, sind natürlich willkommen. Kommen sollen aber auch Bremerinnen und Bremer, die sich aktiv an der Gestaltung des Zusammenwachsens von Ost und West beteiligt haben. Sie können zum Beispiel einen regelmäßigen Schüler-, Künstler- oder Gedankenaustausch initiiert haben oder sind Geschäftsleute, die von Bremen aus im Osten wirtschaftlich nachhaltig aktiv geworden sind.


Abwechslungsreiche Fest- und Bühnenprogramme über zwei Tage

Am Sonnabend und Sonntag werden die Aktivitäten im gesamten Festgebiet - der Innenstadt, Schlachte und Überseestadt - gestartet. Am Bahnhofsvorplatz werden die vielen Gäste von außerhalb begrüßt und mit einer Ringshuttle-Bahn der BSAG zum Marktplatz oder in die südliche Überseestadt gefahren. Auf kleinen Bühnen und Podien spielen Musikanten. Geselligkeit und attraktive Angebote wird es überall im Festgebiet auf den Straßen und Plätzen und an der Weser geben. Ein zweitägiger Kajenmarkt sowie die Höhepunkttage der Maritimen Woche machen das Unterhaltungsangebot komplett.

Auf der großen Europahafen-Bühne sorgt Radio Bremen mit Künstlern aus ganz Deutschland für Informationen und Unterhaltung. Stars aus verschiedenen Genres sollen das Publikum begeistern. Am Samstagabend steigt dort das Highlight für den 2. Oktober: Das wird ohne Zweifel der Auftritt von Nena sein. Am Sonntagvormittag wird von dort live das legendäre Hafenkonzert gesendet. Später treten Stefan Gwildis mit Band und Silly mit Sängerin Anna Loos auf. Nachmittags heißt es Bühne frei für „Beatclub & Friends“ mit Uschi Nerke. Auf der Bühne am Marktplatz bieten das NordwestRadio und Funkhaus Europa an beiden Tagen Musik und Talk, und im Weserhaus hat das NordwestRadio bekannte Gäste für den Sonntag eingeladen, darunter Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher, Gesine Schwan, Gregor Gysi und Günther Grass.


„So klingt Deutschland zusammen“ - die Musikparade der Länder

Zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit wird es erneut eine spektakuläre Musikparade der Marchingbands, Spielmannszüge, Trachtengruppen und stadtbekannten Musiker (oder besser Stadtmusikanten) aus allen Bundesländern geben. Die Musikparade wird am Sonntagvormittag (3. Oktober) gegen 11.15 Uhr auf dem Marktplatz von den Repräsentanten der Verfassungsorgane feierlich eröffnet. Sie ist das verbindende Element für die verschiedenen Festspielorte. Ihr Weg führt über die Schlachte und die südliche Überseestadt zur Hauptbühne am Europahafenkopf. Dort findet der Zug seinen feierlichen Abschluss an der Radio Bremen-Bühne.
Aber auch den weiteren Tag über werden die Ensembles an den verschiedenen Ecken und Orten des Festgebiets noch einmal solo zu hören sein.


Drachenbootrennen der Länder

Prominente und sportliche Politiker werden gemeinsam mit hervorragenden Sportlern um den Pokal des Einheitsfestes im Europahafen kämpfen. Teams aus ganz Deutschland gehen an den Start. Radio Bremen wird live berichten. Es gilt, mit viel Spaß und Freude so schnell wie möglich zu sein.

„Wir freuen uns sehr auf unsere Gäste. Ich möchte alle Bremerinnen und Bremer einladen, sich wie beim Kirchentag im vergangenen Jahr wieder mit als Gastgeber zu fühlen und den vielen Besuchern von außerhalb wieder so offen hilfsbereit zu begegnen. Außerdem möchte ich schon jetzt allen Beteiligten herzlich danken für ihr Engagement bei den Vorbereitungen zu den Feierlichkeiten“, so Bürgermeister Jens Böhrnsen abschließend.

Weitere Informationen zum Tag der Deutschen Einheit 2010 auf
hier... Externes Angebot

Foto: Senatspressestelle

Seitenanfang

Bild von Rudolf Alexander Schröder hängt jetzt im Rathaus

Ein Geschenk an die Stadt von Günther Brinkmann

Das kleine Bibliothekszimmer in der 2. Etage ist ein fast verborgener Schatz im schönen Bremer Rathaus. Bremens Ehrenbürger Rudolf Alexander Schröder (1878-1962) würde seine reine Freude an diesem Zimmer haben, das eines der neueren Errungenschaften des Rathauses ist. Der Raum ist mit Möbeln ausgestattet, die der in Bremen geborene Architekt, Dichter und Designer einst für ein Bibliothekszimmer entwarf. Es sind schöne Vitrinen aus feinstem Kuba-Mahagoni, Regale und Schränke mit Schaukästen, die in den Jahren 1908 und 1909 von den Vereinigten Werkstätten für Kunst und Handwerk in Bremen für Leopold Biermann gefertigt wurden.

Jetzt ist das stilvolle Zimmer um ein Kunstwerk bereichert worden - ein von Rudolf Alexander Schröder gemaltes Aquarell mit dem Titel „An der Wümme“. Das Bild ist ein Geschenk aus dem persönlichen Besitz des ehemaligen Honorarkonsuls von Haiti, Günther Brinkmann an die Freie Hansestadt Bremen. Bürgermeister Böhrnsen hat das Bild kürzlich persönlich von Günter Brinkmann mit großer Freude entgegen genommen. „Ich bin sehr dankbar für dieses Geschenk an unsere Stadt“, so Böhrnsen. „Bei uns im Rathaus hat es einen würdigen Platz und erinnert uns einmal mehr an den großen Architekten, der bereits mit anderen Einrichtungs- und Kunstgegenständen im Neuen Rathaus vertreten ist.“

Ursprünglich sind die Möbel im Bibliothekszimmer für den wohlhabenden Bremer Leopold Biermann (1875-1922) entworfen worden. Der Kunstsammler war ein großer Mäzen der Stadt. Die Kunsthalle verdankt ihm herausragende Schenkungen. 1909 bekam Rudolf Alexander Schröder den Auftrag, Biermanns Villa in der Blumenthalstraße auszustatten. Bei Abriss der Biermannschen Villa gingen die Möbel in Privatbesitz über. Später wurden die Möbel dem Rathaus angeboten, gekauft und mit Mitteln der Stiftung Wohnliche Stadt restauriert. Seither bereichern sie das Rathaus.

Zwischen den Familien Brinkmann, Schröder und Biermann bestanden persönliche Beziehungen. Und so ist es ein Glücksfall, dass ein Landschaftsbild aus dem Besitz der Familie Brinkmann nun auch einen Platz im Bibliothekszimmer gefunden hat, das den Geist von Rudolf Alexander Schröder verströmt. Dem Ehrenbürger hätte es gefallen.



Bürgermeister Jens Böhrnsden freut sich über das Geschenk von Günther Brinkmann (links), ein Landschaftsbild von Rudolf Alexander Schröder
Bürgermeister Jens Böhrnsden freut sich über das Geschenk von Günther Brinkmann (links), ein Landschaftsbild von Rudolf Alexander Schröder

Foto: Senatspressestelle

Seitenanfang

Rathaus-Team räumt Preise ab

Auszubildende erfolgreich beim Landesjugendwettbewerb der Restaurantfachkräfte

Das war gestern ein anstrengender Tag für Ariane, Sabrina, Sonja und Nicole aus dem Rathaus. Aber es hat sich gelohnt. Um Mitternacht stand für die vier angehenden Restaurantfachkräfte fest, dass sie alle Preise beim Bremer Landesjugendwettbewerb der Restaurantfachkräfte abgeräumt haben. Ein schöner Erfolg für die ambitionierten jungen Frauen und ein Beweis für die hohe Qualität der Ausbildung im Bremer Rathaus. Schon mehrfach sind Rathaus-Nachwuchskräfte aus diesem Bereich ausgezeichnet worden. „Ich freue mich für unsere Auszubildenden sehr über diese souveräne Leistung,“ so die zuständige Ausbilderin Martina Blass.

Ein starkes Bremer Team: Die Rathaus-Auszubildenden (von links): Sabrina Drewes, Ariane Jirak, Sonja Kihne und Nicole Cernik
Ein starkes Bremer Team: Die Rathaus-Auszubildenden (von links): Sabrina Drewes, Ariane Jirak, Sonja Kihne und Nicole Cernik

Bereits um neun Uhr ging es mit den Prüfungen los. Acht Teams traten gegeneinander an. Zunächst mussten mehrere Einzelwettbewerbe durchgestanden werden: Dazu gehörten u.a. das richtige Filettieren von Seezungen, das Flambieren von Kirschen musste perfekt gelingen, Cocktails gekonnt gemixt werden. Später ließ sich die Jury zeigen, wie gut die jungen Leute die Speisen servieren und auch am Tisch zubereiten können. Dabei überzeugten die Rathaus-Azubis aus dem 2. und 3. Ausbildungsjahr mit ihren Leistungen konkurrenzlos: Ariane Jirak (1. Platz), Sabrina Drewes (2. Platz), Sonja Kihne (3. Platz) und Nicole Cerník (4. Platz). Klar, dass sich alle heute hochzufrieden die Glückwünsche der Kolleginnen und Kollegen abholten. „Zuerst waren wir ziemlich angespannt, aber im Laufe des Tages wurden wir immer lockerer“, erzählt Sabrina Drewes. Mit diesem großen Erfolg hatten die vier allerdings nicht gerechnet. Umso größer war dann um Mitternacht die Freude.

Foto: Senatspressestelle

Seitenanfang



 Schriftgröße:
Schrift verkleinernSchrift zurücksetzenSchrift vergrößern
  • Verwaltung online

    Die Verwaltung im Überblick Extern: Zur Verwaltungsübersicht unter Bremen.de, öffnet im neuen Fenster
    Amtliche Informationen Extern: Zu den amtlichen Informationen unter Bremen.de, öffnet im neuen Fenster
    Dienstleistungen im Überblick Extern: Zur Dienstleistungsübersicht unter Bremen.de, öffnet im neuen Fenster
  • Pressemitteilungen

    Die aktuellen Pressemitteilungen des Senats finden Sie hier... Extern: Pressemitteilungen

  • Newsarchiv

    Weitere News finden Sie in unserem Archiv... Newsarchiv

  • Informationsfreiheit

    Informationen über das Informationsregister finden Sie hier... Informationsfreiheit

  • Ortsämter und Beiräte

    Angelegenheiten der Ortsämter und Beiräte finden Sie hier Ortsämter und Beiräte

  • Grafik zu den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen