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Rathaus-Film

Bürgermeister Jens Böhrnsen führt durch das Bremer Rathaus.

 

Alternativ bieten wir Ihnen noch die Möglichkeit an, sich den Rathaus-Film (wmv, 30 MB) über den Windows-Mediaplayer sich anzuschauen

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Aktuelle Termine



Mitarbeiter führen am Tag des Offenen Denkmals durch das Rathaus

Zum „Tag des offenen Denkmals“ am kommenden Sonntag, dem 12. September sind die Bremerinnen und Bremer sowie die Gäste der Hansestadt wieder eingeladen, auch das Bremer Rathaus zu besichtigen. In der Zeit von 11 bis 16 Uhr können sich alle Interessierten in den repräsentativen Räumen des alten und neuen Rathauses umsehen – kompetent geführt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Senatskanzlei. Es wird fortlaufend in Gruppen durch das Rathaus geführt – natürlich kostenlos am Tag des Offenen Denkmals. Dabei bitte beachten: Die letzte Führung beginnt um 16 Uhr. Wer gern einen Rundgang durch das Welterbe Rathaus persönlich mit Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen erleben möchte, sollte sich gegen 12.15 Uhr einfinden.

Zu sehen gibt es eine ganze Menge, mehr als bei klassischen Rathausführungen. Die Obere Halle des spätgotischen Gebäudes spiegelt sechs Jahrhunderte bremischer Geschichte. Hier kann man auch wieder den Klang der wunderbaren Standuhr von Ratsuhrmacher Meybach aus dem Jahr 1739 bewundern. Die Uhr hat Seltenheitswert; nicht nur wegen ihres Glockenspiels. Sie zeigt neben Sekunden, Minuten und Stunden auch den Monat und den exakten Wochentag an. Für Liebhaber alter Uhren ist dieses Exemplar ganz sicher eine sehenswerte Rarität.

Viel zu bestaunen gibt es auch in den Wandelgängen und den Räumen des vor einhundert Jahren angefügten Neubaus - im Festsaal, im Gobelinzimmer und im Kaminsaal mit den zahlreichen Kunstwerken, Bildern, Büsten und Geschenken. Wer immer schon einmal wissen wollte, wo die Weichen bremischer Politik gestellt werden, kann an diesem Tag auch den Senatssaal in Augenschein nehmen.

Auch in diesem Jahr sollen die Gäste bewirtet werden, damit es ein richtig schöner Tag im Bremer Rathaus wird. Neben kalten und warmen Getränken steht leckerer Kuchen bereit –selbstgebacken von engagierten Auszubildenden des Rathauses sowie weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Wieder im Angebot dabei sind die begehrten frisch gebackene Waffeln mit einer "Sonder-Prägung" des Bremer Schlüssels.

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Städtepartnerschaften im Blickwechsel – eine ungewöhnliche Ausstellung im Rathaus

Ein paar Schritte durch eine kleine Allee mit Thementafeln, dann steht man auf einer großen Deutschlandkarte. Und ist umgeben von einem spannenden Kapitel deutscher Geschichte. Es ist die Geschichte der deutsch-deutschen Städtepartnerschaften von 1986 bis heute, auf ganz besondere Weise erzählt. Die Ausstellung „Blick/Wechsel“ in der Unteren Halle des Bremer Rathauses ist der Beitrag des Landes Bremen zum Tag der deutschen Einheit 2010, zum Gesamtjubiläum „Freiheit, Einheit, Demokratie 2009/2010“. Heute wurde sie in Anwesenheit ihres Schirmherren, Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière gemeinsam mit Bürgermeister Jens Böhrnsen eröffnet. Dabei waren auch die langjährige Bürgermeisterin der Stadt Wismar, Dr. Rosemarie Wilcken sowie Bremens ehemaliger Bürgermeister Dr. Klaus Wedemeier, der Bremens Städtepartnerschaft mit Rostock auf den Weg brachte.

Blick in die Ausstellung
Blick in die Ausstellung

Geschichte und Gegenwart der innerdeutschen Städtepartnerschaften – das ist ein besonderes, fast vergessenes Kapitel deutsch-deutscher Geschichte. Die Ausstellung „Blick/Wechsel“ rückt sie in den Fokus. Auf der Bodenkarte, einem 80qm großen begehbaren Satellitenbild Deutschlands, sind alle 58 deutsch-deutschen Städtepartnerschaften bis zum Fall der Mauer verzeichnet. 15 von ihnen wachsen förmlich aus der Karte heraus und geraten in den Blick des Betrachters. Der Besucher wird geradezu aufgefordert, sich auf dem Satellitenbild zu bewegen und den Beziehungen der Städte anhand grafischer Verbindungen zu folgen. Man sieht beispielsweise die überraschenden Motive von Eisenhüttenstadt und Saarlouis, von Dessau und Ludwigshafen, von Gotha und Salzgitter oder von Bremen und Rostock. Ein spezielles Verfahren lässt die Vorderseiten der Tafeln - je nach Standort des Betrachters - ihre Ansicht wechseln. Verblüffend und Neugier erweckend, gut für einen höchst informativen Blick/Wechsel. So kann, wer mag, an den ausgewählten Beispielen die Entwicklung der Partnerschaften nachvollziehen, die schwierige Zeit vor der Wende, ihre Rolle im Einigungsprozess vor 20 Jahren und ihre Entwicklung bis heute.

Flankierend informieren zehn große Bild- und Texttafeln über den historischen Kontext der deutsch-deutschen Partnerschaften. Es gibt viel zu lesen in dieser Schau: Unter welchen Bedingungen sind die Städtepartnerschaften entstanden, welche Rolle spielte die Stasi, wie haben sie sich nach 1989 verändert und was ist heute von ihnen geblieben – all diese Aspekte bedient die Schau. „Man kann diese Ausstellung wie einen spannenden Politkrimi nachlesen“, sagt Kurator Lutz Liffers. Man kann aber auch nur an ihren Stationen „nippen“ und dennoch die ganze Geschichte verstehen. Die Ausstellung ist bewusst stark verdichtet – denn sie ist als Wanderausstellung konzipiert und muss sich in Kisten verpacken lassen. Ab dem 11.10.2010 kann sie in interessierten Kommunen und öffentlichen Einrichtungen gezeigt werden.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (Mitte), Bürgermeister Jens Böhrnsen und Bremens ehem. Bürgermeister Klaus Wedemeier (links) beim Rundgang durch die Ausstellung
Bundesinnenminister Thomas de Maizière (Mitte), Bürgermeister Jens Böhrnsen und Bremens ehem. Bürgermeister Klaus Wedemeier (links) beim Rundgang durch die Ausstellung "Blick/Wechsel"

Bürgermeister Jens Böhrnsen konnte zur Eröffnungsfeier der Ausstellung zahlreiche Gäste aus Partnerstädten begrüßen, auch aus Bremens Partnerstadt Rostock. Bremen und Rostock hatten im Jahr 1987 eine gemeinsame Rahmenvereinbarung zur Zusammenarbeit abgeschlossen. „Die beiden Hansestädte sind ein Beispiel dafür, wie aus einer Zusammengehörigkeit zweier Städte nach 1989 eine Aufbaupartnerschaft geworden ist“, sagte der Bürgermeister. Es sei eine europaweit einzigartige Entwicklung, wie sich die Städte nach 1989 unterstützt hätten.

Bremens ehemaliger Bürgermeister Klaus Wedemeier (der die Rahmenvereinbarung 1987 unterzeichnete) erinnerte daran, wie sehr die Bremer Beteiligten beim Abschluss der Vereinbarung mit Rostock seinerzeit unter Beobachtung der Stasi gestanden hätten. Die Rostocker hätten strikte Vorgaben gehabt. Gleichwohl haben sich unter dem Dach der Vereinbarungen jede Menge Gruppen und Initiativen aus Bremen aufgemacht, um in Rostock Kontakte zu den Menschen zu knüpfen. Nach der Wende habe der Senat sehrt schnell mit finanzieller Hilfe reagiert, zudem hätte es eine breite Unterstützung beim Aufbau kommunaler Strukturen gegeben. „Ich bin froh, dass wir diese Partnerschaft eingegangen sind“.

Die deutsche Einheit sei eine Geschichte von vielen großen Ereignissen – aber der Erfolg sei ohne die vielen kleinen Geschichten in den Kommunen gar nicht möglich gewesen“, betonte Bundesinnenminister Thomas de Mazière. Er erinnerte daran, dass seit 1986 mehr als 800 deutsch-deutsche Städtepartnerschaften entstanden. „Diese Partnerschaften waren sicher eine der großen Erfolgsgeschichten der deutschen Einheit“, so der Minister. Nach der Wende mussten in der ehemaligen DDR neue kommunale Verwaltungseinheiten aufgebaut werden. Das sei die Zeit der deutsch-deutschen Städtepartnerschaften gewesen, in der die westdeutschen Städte ihre Partner mit ganz konkreter praktischer und auch finanzieller Hilfe unterstützten.

Auch die ehemalige Bürgermeisterin der Stadt Wismar, Dr. Rosemarie Wilcken legte den Fokus darauf, wie sehr die Städtepartnerschaften als Geburtshelfer zur Seite gestanden hätten. Wismar bekam damals Hilfe aus der Partnerstadt Lübeck. „Ohne personelle Hilfe aus dem Westen wäre unsere Entwicklung nicht möglich gewesen“, sagte sie.

Fotos: Senatspressestelle

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„Entscheidung ist nicht akzeptabel“

Bürgermeister Böhrnsen zu AKW-Laufzeitverlängerungen

„Die Entscheidung der Regierungskoalition zu Laufzeitverlängerungen ist für Bremen nicht akzeptabel. Bremens Stimmen wird es dafür nicht geben. Im Übrigen: Hier geht es nicht um moderate Verlängerungen, sondern um Verlängerung bis zu 14 Jahre, deshalb ist die Zustimmung des Bundesrates unerlässlich, das sahen bisher selbst die Juristen des Bundesumweltministeriums so. Ein Antrag für den Bundesrat auf Feststellung der Zustimmungspflicht ist vorbereitet. Notfalls gehen wir vor das Bundesverfassungsgericht. Bremen ist von dieser Entscheidung der Bundesregierung wegen der Nähe zum AKW Unterweser direkt betroffen. Das AKW ist nicht ausreichend gegen terroristische Angriffe gesichert und soll nach den Plänen der Bundesregierung auch nicht sicherheitstechnisch nachgerüstet werden. Schon deshalb gehört es möglichst schnell vom Netz. Die Bremerinnen und Bremer müssen sich auf die Zusagen, die die frühere Bundesregierung mit der Atomwirtschaft ausgehandelt hatte, verlassen können. Die CDU-FDP-Koalition tritt die Rechte der Bürgerinnen und Bürger mit Füßen, die Sicherheit ist ihr angesichts der Forderungen der Atomlobby egal.“

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Ausstellung „Blick/Wechsel“ im Rathaus ist Bremens Beitrag zum Jubiläumsjahr der Einheit

Die Ausstellung „Blick/Wechsel - deutsch-deutsche Städtepartnerschaften 1986 bis heute“ ist der Beitrag des Landes Bremen zum Gesamtjubiläum „Freiheit, Einheit, Demokratie 2009/2010“. Die Präsentation, die vom 9. September bis zum 10. Oktober 2010 in der Unteren Halle des Bremer Rathauses gezeigt wird, widmet sich einem besonderen und fast vergessenen Kapitel der deutsch-deutschen Geschichte: Sie reflektiert die Historie und Gegenwart der innerdeutschen Städtepartnerschaften vor 1989, deren Rolle im Einigungsprozess vor 20 Jahren und in der Entwicklung bis heute. Die Eröffnungsfeier in der Unteren Rathaushalle am 9. September um 15.15 Uhr ist öffentlich, Bremerinnen und Bremer sind hierzu herzlich willkommen

Zur Eröffnung der Schau kommt der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Bundesminister Dr. Thomas de Maizière nach Bremen, er ist auch Schirmherr der Präsentation. Zur Eröffnungszeremonie sind ebenfalls die damalige Bürgermeisterin der Stadt Wismar, Dr. Rosemarie Wilcken sowie Bremens ehemaliger Bürgermeister Dr. Klaus Wedemeier geladen. Alle drei werden von ihren damaligen Erfahrungen zu innerdeutschen Städteverbindungen berichten. Bürgermeister Jens Böhrnsen wird die Gäste begrüßen. Die Eröffnungsfeier wird zudem durch ein sehr persönliches Intermezzo des Ensemblemitglieds der Bremer Shakespeare Company, Erik Roßbander künstlerisch begleitet.

Für die Ausstellung wurden 15 innerdeutsche Städtepartnerschaften ausgewählt, an denen sich exemplarisch die historischen und politischen Zusammenhänge besonders deutlich zeigen lassen. Diese Partnerschaften werden auf einem ca. 80qm großen begehbaren Satellitenbild Deutschlands mit Informationstafeln dokumentiert, die jeweils ein Motiv der Stadt oder ihrer Partnerstadt zeigen. Ein spezielles Verfahren lässt die Vorderseiten der Tafeln je nach Blickwinkel des Betrachters ihre Ansicht wechseln und macht die Städteverbindung auf lebendige Weise sichtbar. Auf der Rückseite werden anhand prägnanter Texte und Bilder die wesentlichen Informationen und wichtigen Stationen der Städtepartnerschaft dokumentiert. Der Besucher wird geradezu aufgefordert, sich auf dem Satellitenbild zu bewegen und den Beziehungen der Städte anhand grafischer Verbindungen zu folgen. Flankierend informieren zehn große Bild- und Texttafeln über den historischen Kontext der deutsch-deutschen Partnerschaften von 1986 bis heute. Die Schau ist als Wanderausstellung konzipiert und kann ab dem 11.10.2010 in deutschen interessierten Kommunen und öffentlichen Einrichtungen gezeigt werden.

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Ausbildung mit Perspektive - Bürgermeister Böhrnsen besuchte Betriebe in Bremerhaven

Zufrieden äußerte sich Rene Lühmann, Auszubildender bei FRoSTA in Bremerhaven, während eines Betriebsbesuchs, den Bürgermeister Jens Böhrnsen am Donnerstag (2.9.2010) unternahm. Er habe immer in die Lebensmittelbranche gewollt und bei FRoSTA habe er nicht nur eine gute Ausbildung, sondern auch die Perspektive, nach der Ausbildung übernommen zu werden. Das sei das Ziel, ergänzten Jürgen Marggraf, stellvertretender Vorstands-Vorsitzender des Familienbetriebes, und Finanz-Vorstand Dr. Stephan Hinrichs, die den Bürgermeister durch das moderne Werk führten und über die Aktivitäten des Unternehmens in Deutschland, aber auch in Polen berichteten.

Besuch bei FRoSTA mit Verkostung: (v.l.n.r.) Stephan Hinrichs, Rene Lühmann, Bürgermeister Böhrnsen und Jürgen Marggraf.
Besuch bei FRoSTA mit Verkostung: (v.l.n.r.) Stephan Hinrichs, Rene Lühmann, Bürgermeister Böhrnsen und Jürgen Marggraf.

Marggraf erläuterte, dass FRoSTA Marktführer bei Tiefkühlkomplettgerichten in Deutschland ist und dass man „als erste und einzige Tiefkühlmarke in Deutschland in allen Gerichten auf den Zusatz von Farbstoffen, Aromen, Geschmacksverstärkern, Stabilisatoren und Emulgatoren verzichte“. Beeindruckt zeigte sich Bürgermeister Böhrnsen von der breiten Palette der Ausbildungsmöglichkeiten im Unternehmen. „Den Beginn des Ausbildungsjahres wollte ich nutzen, um auch auf die Bedeutung einer guten Ausbildung für die jungen Menschen und für die Betriebe aufmerksam zu machen. Den Hinweisen auf Überstunden und Ausbeutung von Auszubildenden müssen wir die guten Beispiele in Bremen entgegensetzen“, machte Bürgermeister Böhrnsen deutlich.

Dass es mit der Ausbildung nicht getan ist, sondern auch die Weiterbildung eine große Rolle spielt machte der Besuch bei der Transgourmet seafood GmbH in Bremerhaven im Anschluss deutlich. Die Geschäftsführer Ralf Forner und Andreas Conrad sowie der kaufmännische Leiter Reiner zeigten nicht nur die im Wachsen befindliche Logistikdrehscheibe der Rewe-Tochter, sondern präsentierten auch die Seafood-Akademie, das als Kompetenzzentrum professionelle Fisch- und Seafood-Schulungen für eigene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Kunden anbietet. Hobby-Angler Forner: „Wir müssen den Fisch näher bringen und uns auch um die Bestände kümmern, damit auch unsere Kinder noch Fisch essen können.“

Besuch im aufstrebenden Betrieb Transgourmet Seafood (v.l.n.r.) Bürgermeister Böhrnsen, Andreas Conrad, Reiner Gerken, Barbara Riechers-Kuhlmann (FBG Bremerhaven), Ralf Forner
Besuch im aufstrebenden Betrieb Transgourmet Seafood (v.l.n.r.) Bürgermeister Böhrnsen, Andreas Conrad, Reiner Gerken, Barbara Riechers-Kuhlmann (FBG Bremerhaven), Ralf Forner

Fotos: Senatspressestelle

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„Götterspeise und Suppenkasper“ erneut ausgezeichnet

Projekt von Quartier Bremen erhielt Preis für Kulturelle Bildung

„Das ist eine wunderbare Auszeichnung, zu der ich herzlich gratuliere“. Mit diesen Worten würdigt Bürgermeister Jens Böhrnsen die Arbeit von „Quartier Bremen“, die jetzt für das Projekt „Götterspeise und Suppenkasper“ mit dem Preis für Kulturelle Bildung 2010 des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien ausgezeichnet wurde. Bereits im vergangenen Jahr wurde Quartier für das Projekt mit dem Deutschen Kinderpreis in der Kategorie „Kinder bewegen Kultur“ ausgezeichnet. Die Jury des BKM-Preises überzeugte besonders die soziokulturelle Qualität des Projektes. Über einen Zeitraum von zwei Jahren konnten mehr als 1000 Kinder und Jugendliche aus neun Bremer Stadtteilen sich kreativ-künstlerisch und genüsslich dem Thema Essen und Essen in der Kunst nähern.

Die Kinder und Jugendlichen kochten gemeinsam, lernten unbekannte Nahrungsmittel und andere Ess-Kulturen kennen, entwickelten eigene Ess-Kunst-Produktionen und verspeisten in Tafelgesellschaften mit viel Spaß und Musik ihre kreativen Ideen. Zu diesen Tafelgesellschaften luden sich die Kinder gegenseitig von einem Stadtteil zum anderen ein, sodass jede Gruppe sowohl Gast aus auch Gastgeber war. Zudem wurden in Stadtteilen künstlerische Werkstätten eingerichtet. Ergänzend zu den Kochateliers lud „Quartier“ zu einer Fachtagung „Essen in der Kunst“ ein und führte Pädagogen, Projektinteressierte, Künstler und Köche ebenso wie Kunstinteressierte und Nahrungswissenschaftler zusammen.

„Dieses stadtweite Kulturprojekt bot allen Beteiligten eine Bühne für Kreativität und Begegnung. Es lud ein zu ungewöhnlichen Entdeckungsreisen und Arbeitsweisen über Kunst, Kultur und Alltag und die Auseinandersetzung mit Essen als Kulturgut und Ausdruck von Identität“, heißt es in der Laudatio. Das Projekt ermutige, mit Kunst gewohnte Lebensräume und Alltagsthemen neu zu interpretieren. Für die Jury stand fest: „Mit solchen Konzepten lassen sich fürwahr kommunikative, kulinarische und künstlerische Wunderwerke vollbringen, die die Persönlichkeitsbildung fördern, Wertvorstellungen prägen und Toleranz stiften.“

Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat den Preis für Kulturelle Bildung in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen. Mit dem Preis werden in der Stiftung Genshagen bundesweit vorbildliche Projekte ausgezeichnet, die nachhaltig wirken, innovativ sind und nach Möglichkeit bislang unterrepräsentierten Zielgruppen einen besonderen Stellenwert einräumen. Der mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Preis wird zu gleichen Teilen an drei Preisträger verliehen, deren Projekte bereits erfolgreich realisiert worden sind.

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Bremen und Riga feiern ihre 25jährige Städtepartnerschaft

Bürgermeister Böhrnsen reist in die Hansestadt / Bremen beteiligt sich mit Ausstellungen und Konzert

In diesem Jahr feiern Bremen und Riga gemeinsam das 25jährige Jubiläum ihrer Städtepartnerschaft. Aus diesem Anlass fährt Bürgermeister Jens Böhrnsen nach Riga, um dort gemeinsam mit dem Rigaer Bürgermeister Nils Usakovs am 4. September die erfolgreiche Partnerschaft dieser beiden Hansestädte im Rahmen der Bremen-Tage zu würdigen. Im Oktober wird eine Delegation aus Riga in Bremen zu einem Gegenbesuch erwartet.

Am 15. Februar 1985 besiegelten die Bürgermeister Alfred Rubick und Hans Koschnick vor dem Hintergrund der damaligen Entspannungspolitik und Völkerverständigung eine städtepartnerschaftliche Vereinbarung. Sie verabredeten einen regelmäßigen Austausch zwischen den beiden Städten. Seither haben Riga und Bremen eine Städtefreundschaft aufgebaut, die so intensiv wie kaum eine andere gelebt wurde. Jahr für Jahr kommt es zu intensiven, völkerverbindenden Begegnungen und zu einem fruchtbaren Austausch auf kultureller Ebene, im Sport, in der Wissenschaft und in sozialen Projekten. Dazu gehören Ausstellungen, wechselseitige Konzerte wie auch Schulpartnerschaften. Ein wesentliches Merkmal dieser Städtepartnerschaft ist es, dass sich eben nicht nur Politiker begegnen, sondern vor allem Bürgerinnen und Bürger miteinander in Kontakt kommen. So konnte in den vergangenen 25 Jahren ein intensives Netz an Beziehungen geknüpft werden, von dem beide Seiten profitieren.

Konzert, Bücherausstellung, aktuelle Kunst zum Jubiläum

An den Feierlichkeiten zum 25jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft beteiligt Bremen sich u.a. mit einem Konzert des Dom - Kammerchores unter der Leitung von Dr. Tobias Gravenhorst im Dom zu Riga. Dabei kommen Chorsätze von Carl Philipp Telemann zur Aufführung. Zudem wird in Riga eine Bücherausstellung mit dem Titel „Bremen – eine Stadt in Bildern, Geschichte und Literatur“ gezeigt, sie umfasst mehr als 100 Bücher. Die Präsentation wurde in Zusammenarbeit zwischen der Rigaer Zentralbibliothek, der Stadtbibliothek Bremen und dem Goethe-Institut Riga erstellt.
Die Ausstellung umfasst u.a. Bücher zur Geschichte Bremens, zu Küche und Festen, auch Bildbände und Reiseführer sind darunter. Ein besonderes Kapitel ist den Schriftstellern gewidmet, die in Bremen lebten oder in deren Werk oder Leben Bremen eine Rolle spielte, (wie Wilhelm Hauff, Heinrich Heine und Friedrich Engels). Einen eigenen Teil bilden die literarischen Werke Bremer Autoren. Der Austausch ist Teil der Partnerschaft der Stadtbibliotheken Riga und Bremen. Ein Teil der ausgestellten Bücher bleibt als Geschenk der Stadtbibliothek Bremen in der Rigaer Zentralbibliothek

Das 25jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft Bremen - Riga wird überdies mit aktueller Kunst aus Riga und Bremen gefeiert. Im Interesse zweier spannender Ausstellungen, die den jeweils anderen "fremden" Blick zulassen, wurde die Auswahl für die Bremer Ausstellung im Riga Art Space von der lettischen Kuratorin Inga Steimane und die Auswahl für die Ausstellung lettischer Künstler in der Städtischen Galerie Bremen von Ingmar Lähnemann getroffen. Die Ausstellung in Riga wird am 4. September in Anwesenheit von Bürgermeister Jens Böhrnsen eröffnet. Die Ausstellung der lettischen Künstlerinnen und Künstler in der Städtischen Galerie Bremen findet vom 17. Oktober bis 21. November 2010 statt.

Folgende Bremer Künstlerinnen und Künstler sind mit ihren Werken in Riga ausgestellt:
Aram Bartholl, Thomas Behling, Achim Bertenburg, Susanne Bollenhagen, Claudia Christoffel, Stefan Demming, Harald Falkenhagen, Anja Fußbach, Herwig Gillerke, Sebastian Gräfe, Christian Haake, Marikke Heinz-Hoek, Christian Helwing, Claus Haensel, Claudia Kapp, Patricia Lambertus, Horst Müller, naivsuper (Ralf Küster, Stephane Leonard, Claudio Pfeifer), Erika Plamann, Heiner Preißing, Ina Raschke, Tilman Rothermel, Barbara Rosengarth, Jürgen Schmiedekampf, Norbert Schwontkowski, Niko Timm, Timm Ulrichs, Mia Unverzagt und Wolfgang Zach.

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Volles Programm in Woltmershausen

Bürgermeister Jens Böhrnsen in der KITA Blexer Straße
Bürgermeister Jens Böhrnsen in der KITA Blexer Straße

Vier Stationen steuerte Bürgermeister Jens Böhrnsen am Dienstagnachmittag (31.08.) im Stadtteil Woltmershausen an, um sich über die Arbeit der Einrichtung vor Ort zu erkundigen und Rede und Antwort zu stehen.

Die Kindertagesstätte (KiTa) der AWO in der Blexer Straße, in der Bürgermeister von einem Kinderchor empfangen wurde, zeichnet sich durch viele Kooperationsprojekte aus, etwa mit Senioreneinrichtungen im Stadtteil. Besonders beeindruckt zeigte sich Böhrnsen von der Kooperation der KiTa mit einer Fluggesellschaft vom Bremer Flughafen. Ein Mitarbeiter dieser Gesellschaft bietet schon seit längerer Zeit im Kindergarten technische Experimente mit Kindern an. Die Kinder sind mit Eifer bei der Sache, wie sie dem – ja selber technikverliebtem - Bürgermeister demonstrierten. Eine Gruppe zündete auf dem Parkplatz vor der KiTa ein selbst gebasteltes Auto mit Raketenantrieb.
Zum Abschluss erhielt er ein von den Kindern extra gemaltes Bild.

Im Anschluss daran traf sich die Besucher-Delegation, zu der neben dem Bürgermeister auch Abgeordnete und Beiratsmitglieder gehörten, mit dem Hort Warturm und dem Vorstand des Kleingartenvereins Wardamm - Woltmershausen.
Der Bürgermeister interessierte sich auf dem Gelände des Kleingartenvereins für den Lerngarten, der von den Gartenfreunden und den Kindern des Horts Warturm gemeinsam gepflegt und bewirtschaftet wird. Der Lerngarten verfügt über eine grüne Laube und ein grünes Klassenzimmer. Die Kinder frühstücken im Garten, spielen, feiern Geburtstage und gärtnern dort. Bürgermeister Böhrnsen konnte sich von den Produkten des Gartens selbst überzeugen, denn die Kinder hatten extra Obst- und Gemüsespieße für ihn hergestellt.

Nach dieser kleinen Stärkung traf der Bürgermeister in der neuen Mehrzweckhalle Roter Sand ein, die 2009 eröffnet wurde. Begrüßt wurde er hier von Jugendlichen aus dem Stadtteil, die das erste Mal eine Sportnacht für Jugendliche selbst veranstaltet hatten, sowie den Schulleitern der Schule Roter Sand und dem zweiten Vorsitzenden der TS Woltmershausen. Die Halle wird für den Trainingsbetrieb genutzt, daneben auch für Schul- und Kulturveranstaltungen des Stadtteils. Besonders erwähnenswert ist die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Schule, Sportverein, Kulturhaus und dem Beirat Woltmershausen. Der Bürgermeister betonte, dass die Chancen für die Realisierung solcher Projekte immer dann steigen, „wenn im Stadtteil alle am gleichen Strang ziehen“.

Bürgermeister Jens Böhrnsen bei der Mehrzweckhalle Roter Sand
Bürgermeister Jens Böhrnsen bei der Mehrzweckhalle Roter Sand

Den Abschluss des Programms des Bürgermeisters für diesen Tag bildete das Gebäude der DLRG LV Bremen. Nachdem ihm die Funktionen eines DLRG-Taucher-Busses durch den ersten Vorsitzenden Dr. Bernd Schulte erläutert wurde, ging es weiter in die Reparaturwerkstatt der DLRG, wo zurzeit ein Boot, welches auf der Sail 2010 in Bremerhaven im Einsatz war, repariert wird.

Fotos: Senatspressestelle

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Beschwerde zur Ortsamtsleiter-Besetzung abgelehnt

Das Oberverwaltungsgericht Bremen (OVG) hat die Beschwerde gegen die erneute Ausschreibung der Ortsamtsleitung des Ortsamtes Burglesum abgelehnt. Bürgermeister Jens Böhrnsen freute sich besonders darüber, dass nach dem Beschluss des OVG das Besetzungsverfahren nunmehr fortgesetzt werden kann.

Zum Hintergrund der Entscheidung: Die Senatskanzlei Bremen hatte das Stellenbesetzungsverfahren für die Ortsamtsleitung in Burglesum unterbrechen müssen, nachdem ein Eilantrag beim Verwaltungsgericht Bremen gestellt wurde. Mit dem Eilantrag sollte die Durchführung eines erneuten Auswahlverfahrens zur Besetzung der Stelle verhindert und die Fortführung des bereits zuvor abgebrochenen Auswahlverfahrens zugunsten der Antragstellerin erreicht werden. Diesen Eilantrag hatte das Verwaltungsgericht abgelehnt.

Der Abbruch der Auswahlverfahren war vom Verwaltungsgericht als sachlich gerechtfertigt anerkannt worden. Die Antragstellerin, so die Begründung, könne nicht Vorbereitungshandlungen, die zur Auswahlentscheidung nötig sind, zum Gegenstand des einstweiligen Rechtsschutzes machen. Daraufhin legte die Antragstellerin Beschwerde beim OVG ein.

Die Senatskanzlei wird nun für Anfang Oktober die Anhörung des Beirates vorbereiten, damit dieser seinen Vorschlag zur Stellenbesetzung durch den Senat abgeben kann. Zur Vorstellung im Beirat Burglesum sind sechs Bewerberinnen und Bewerber ausgewählt worden.

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Böhrnsen gratuliert Ahlhaus

Weiterhin gute Zusammenarbeit mit Hamburg insbesondere in gemeinsamen Interessen der Küstenländer wünscht sich Bürgermeister Jens Böhrnsen, der Christoph Ahlhaus zu seiner Wahl zum Ersten Bürgermeister Hamburgs gratuliert. Böhrnsen: „Die Beziehung zu Bürgermeister Ole von Beust war von großem Vertrauen geprägt. Gemeinsam haben Hamburg und Bremen etwa das Konjunkturprogramm gegen die Wirtschafts- und Finanzkrise im Bundesrat mehrheitsfähig gemacht, gemeinsam sind wir im Schulterschluss mit den anderen norddeutschen Ministerpräsidenten beim Bundesverkehrsminister aufgetreten, um in der Verkehrspolitik für den ganzen Norden zu kämpfen. Ich wünsche Ole von Beust alles Gute für seine Zukunft.“ Bürgermeister Böhrnsen erhofft sich von Christoph Ahlhaus, „dass wir gemeinsam im Bundesrat für die Interessen der Stadtstaaten, aber auch für die Städte insgesamt, auftreten. In Hafenfragen sollten wir weiter an einem Strang ziehen, etwa bei der Entwicklung unserer Häfen und deren Hinterlandanbindung.“

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Sail 2010 mit traditionellen Bollerschüssen eröffnet

Bei strahlendem Sonnenschein und einer steifen Brise wurde heute (Mittwoch, 25.08.2010) die achte Sail in Bremerhaven mit drei traditionellen Böllerschüssen eröffnet. „Es ist das maritime Highlight unseres Landes, lockt Besucher aus Deutschland und weit darüber hinaus. Ich bin sicher, viele werden wieder kommen, um sich davon zu überzeugen, dass Bremerhaven mit den Havenwelten und dem Fischereihafen an spannenden Angeboten für Touristen hält, was die „Sail“ verspricht,“ freute sich Bürgermeister Jens Böhrnsen über den nachhaltigen Glanz, den die „Sail“ auf Bremerhaven wirft.

Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen und Bremerhavens Oberbürgermeister Jörg Schulz vor der Gorch Fock
Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen und Bremerhavens Oberbürgermeister Jörg Schulz vor der Gorch Fock

Tausende Besucher verfolgten gespannt das „Sail In“ der Großsegler und die offizielle Eröffnung auf dem Lloydplatz durch Bremerhavens Oberbürgermeister Jörg Schulz. „Wir freuen uns, Gastgeber für 2500 Seeleute zu sein, die ich ebenso herzlich in unserer Stadt begrüße wie die Repräsentanten unserer Partnerstädte, mit denen wir seit vielen Jahren ein außerordentlich freundschaftliches Verhältnis pflegen. Mit der Sail setzt die Stadt Bremerhaven wieder ein Zeichen der Völkerverständigung und der Verbundenheit über alle Grenzen, Nationalitäten und Kulturen hinweg“, so Jörg Schulz in seiner Eröffnungsrede.
Auch Bundesinnenminister Thomas de Maiziére war gekommen, um das maritime Großereignis zu würdigen. Für ihn sind die Großsegler ein Beispiel für Teamgeist und Kameradschaft.

Noch bis zum Sonntag können sich die Besucher vom maritimen Flair mitreißen lassen und die in den Häfen liegenden 241 historischen Schiffe aus 17 Nationen, davon rund 180 große und kleinere Segler, 60 Motorboote und vier Dampfschiffe bestaunen – ein solches Schiffsaufgebot gibt es nur bei der Sail in Bremerhaven. Und fast alle Großsegler und Spezialschiffe bieten ein sogenanntes Open Ship an, das Gelegenheit bietet, sich die imposanten Schiffe auch mal ganz aus der Nähe anzuschauen. Ein reichhaltiges Angebot an Essens-Buden und Karussells für die Kleinen runden das Programm ab.

Foto: Senatspressestelle

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Gelungener Auftakt von BreMeKo

Zur Auftaktveranstaltung von „BreMeKo – Runder Tisch Bremische Medienkompetenz“ kamen am Montag (23. August) mehr als 140 Expertinnen und Experten im Bremer Rathaus zusammen. In der Oberen Halle diskutierten sie, wie es um die Angebote von Medienkompetenzvermittlung im Land Bremen bestellt ist.
In seiner Begrüßung sagte Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen: „Wenn man herumfragt, was verstehst du denn unter Medienkompetenz, hört man eine unglaubliche Vielfalt von Antworten. Jeder versteht am Ende etwas Anderes darunter.“ Deshalb sei ein umfassender Verteiler eingeladen worden, um eine gemeinsame Leitidee für die Vermittlung von Medienkompetenz im Land Bremen zu entwickeln und an diesem Prozess mitzuwirken.

Bürgermeister Böhrnsen begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Oberen Rathaushalle
Bürgermeister Böhrnsen begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Oberen Rathaushalle

Während des Vormittags präsentierten sich 30 Einrichtungen und Unternehmen, die schon heute Angebote an ganz unterschiedliche Gruppen machen. Mit dabei waren u.a. die Deutsche Telekom, die Bremische Landesmedienanstalt, Microsoft, das Landesinstitut für Schule, die Universität Bremen und der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU) sowie eine Vielzahl von Initiativen und Vereinen aus Bremen und Bremerhaven.

Am Nachmittag diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 7 verschiedenen Arbeitsgruppen die unterschiedlichsten Aspekte. Großen Zuspruch hatte dabei die Arbeitsgruppe „Wieso – Weshalb – Warum – Wer erklärt die Welt?“, in der die Nutzung von Medien über Generationen hinweg thematisiert wurde. Interessiert wurde auch die Frage „Welches Alter braucht welche Medienkompetenz und Medienförderung?“ behandelt. Diese ebenfalls sehr gut besuchte AG stellte den Stadtteil und die Stadtentwicklung in den Vordergrund, dabei ging es um öffentliche Angebote vor Ort und die Digitale Spaltung.

„Die Erwartungen an die Auftaktveranstaltung wurden deutlich übertroffen. Der Vormittag hat einen guten Ausschnitt über die Fülle der Angebote im Land Bremen gezeigt. Am Nachmittag haben die Arbeitsgruppen trotz des umfassenden Themas schnell erste Ergebnisse gefunden. Eine ganz zentrale Forderung war die Erstellung eines ‚Medienkompetenzkarte’ für Bremen. Die Ernsthaftigkeit der Arbeit in den Arbeitsgruppen kann man schon allein daran erkennen, dass bereits konkrete Folgetermine für die Fortsetzung in den Gruppen verabredet wurden", erläuterte der zuständige Referatsleiter für Medien und IT in der Senatskanzlei, Ekkehart Siering.

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen sollen beim 2. Runden Tisch Bremische Medienkompetenz im Januar 2011 vorgestellt werden. Sie bilden die Grundlage für das Leitbild, das sich Bremen für die Medienkompetenzvermittlung geben will. Dann werden auch die zentralen Fragen einer möglichen neuen Organisationsstruktur und auch der Finanzierung diskutiert werden.

Infos auf www.medienkompetenz.bremen.de Externes Angebot und bei Twitter unter bremeko

Foto: Senatspressestelle

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Hilde-Adolf-Preis 2010 für Verein Crazy Run

Zur Verleihung des 6. Hilde-Adolf-Preises konnte Bürgermeister Jens Böhrnsen am Mittwoch (18.08.2010) zahlreiche Gäste im Kaminsaal des Bremer Rathauses begrüßen. In seiner Ansprache würdigte er die Namensgeberin des Preises, die 2002 tödlich verunglückte Senatorin, mit persönlichen Worten: „Ich freue mich sehr, dass dieser Preis nach ihr benannt wurde. Hilde Adofs Engagement für die Menschen – auch der am Rande der Gesellschaft stehende - war beispielhaft“, so Böhrnsen. Und genau dieses Engagement für die Integration von Menschen, die sehr häufig übersehen oder nicht richtig wahrgenommen werden, stand bei der Preisvergabe in diesem Jahr im Fokus der Jury. Mit dem Crazy Run e.V. ist ein gemeinnützig anerkannter Verein geehrt worden, der ungewöhnliche Projekte mit geistig behinderten und nichtbehinderten Menschen initiiert und durchführt. Zu diesen Projekten gehören unter anderem auch Motorradreisen. Die Motorradfahrer/innen des Vereins teilen gerne ihre Freude am Motorradfahren mit Menschen mit Behinderung.

Bürgermeister Jens Böhrnsen überreicht im Beisein von Lars Haider (li.) Silke Susan Rotermund die Hilde-Adolf-Büste
Bürgermeister Jens Böhrnsen überreicht im Beisein von Lars Haider (li.) Silke Susan Rotermund die Hilde-Adolf-Büste

Der Verein möchte Zeichen setzen, für außergewöhnliche Aktionen, aufwendige Vorhaben, verrückte Ideen - unter dem Motto: zu Lande, zu Wasser und in der Luft!
Dank der Sponsoren, privater Spender und dem Engagement vieler Vereinsmitglieder konnte das Programm jedes Jahr um neue Aktionen erweitert werden. Lars Haider, Vorsitzender der Bremer Bürgerstiftung, hob hervor, dass dies eine gelungene und vernünftige Integration sei, zwanglos und harmonisch.

Die Erste Vorsitzende des Vereins, Silke Susan Rotermund, freute sich über die Anerkennung, aber auch über die finanzielle Unterstützung, mit der weitere wichtige Schritte und Projekte vorangetrieben werden können. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert und wird von der Bremer Tageszeitungen AG gestiftet. Für Rotermund steht bei diesem Engagement das gegenseitige Lernen und die gemeinsame Erfahrung im Mittelpunkt. „Der Blickwinkel auf das eigene Leben verschiebt sich“, so Rotermund. Zum Schluss lud sie alle Interessierten ein, sich den Crazy Run und seine Aktivitäten näher anzuschauen.

Foto: Senatspressestelle

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Bürgermeister schwenkt die Startflagge für die längste Fahrt des Jahres

ABENTEUER AUF 4 RÄDERN zwischen Bremen und Shanghai

Bürgermeister Jens Böhrnsen gab heute (18.08.2010) gemeinsam mit Chen Hongmei, der Generalkonsulin der Volksrepublik China in Hamburg, Liu Guosheng, dem Geschäftsführer von China Tours Hamburg sowie Staatsrat Dr. Heiner Heseler und Peter Siemering, Geschäftsführer der Bremer Touristik Zentrale, das Startzeichen für die längste und wohl aufregendste Fernfahrt des Jahres. Bei der Rallye „ABENTEUER AUF 4 RÄDERN“ durchqueren 13 Fahrzeuge mit jeweils zwei Mann Besatzung die legendäre Seidenstraße, was eine Herausforderung für Mensch und Maschine gleichermaßen bedeutet. Die Route führt durch verschiedene Länder Osteuropas und Asiens. Dabei stehen auch Ausflüge und Sehenswürdigkeiten auf dem Programm der Teilnehmer, um Einblick in die verschiedenen Kulturen zu erhalten oder Land und Leute besser kennenzulernen.


Im Zeichen der Bremer Aktivitäten auf der EXPO in Shanghai, wo die Hansestadt mit einem eigenen Pavillon vertreten ist, begeben sich die 26 Teilnehmer auf die 15.000 km lange Reise zwischen Bremen und Shanghai. Darunter befindet sich auch ein Mercedes 300TD, Baujahr 1984, aus dem Bremer Werk.

Bürgermeister Böhrnsen sprach von einem fantastischen Abenteuer, welches vor den Teilnehmern der Rallye liegt. „Man würde gerne einsteigen und sofort losfahren.“ Besonders erfreut zeigte er sich darüber, dass auch zwei Bremer die Reise antreten.

Vor dem Start: Fahrer Lutz Wilkenings (li.) und Beifahrer Günter Kraatzsch (re.) aus Bremen mit Bürgermeister Jens Böhrnsen
Vor dem Start: Fahrer Lutz Wilkenings (li.) und Beifahrer Günter Kraatzsch (re.) aus Bremen mit Bürgermeister Jens Böhrnsen

Die chinesische Generalkonsulin Chen Hongmei äußerte die große Begeisterung ihrer Landsleute über den Bremer Pavillon auf der EXPO. Dabei betonte sie die langen wirtschaftlichen Beziehungen der beiden Hafenstädte. Zugleich zeigt sie sich von innovativen Themen wie Energieeffizienz und E-Mobility beeindruckt.

Am 9. Oktober werden die Teilnehmer nach ihrer abenteuerlichen Reise auf der EXPO in Shanghai erwartet, wo Bürgermeister Böhrnsen zum Empfang in den Bremer Pavillon einlädt.
Zum Abschied wünschten Bürgermeister und Generalkonsulin den Teilnehmern allseits eine sichere und spannende Fahrt und baten darum, beim Wiedersehen in Shanghai an den Erlebnissen teilhaben zu dürfen.

Fotos: Senatspressestelle

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Hans-Peter Mester erhielt Urkunde zum Ortsamtsleiter

Peter Mester und Jens Böhrnsen bei der Übergabe der Urkunde im Amtszimmer des Bürgermeisters
Peter Mester und Jens Böhrnsen bei der Übergabe der Urkunde im Amtszimmer des Bürgermeisters

Mit einem beeindruckenden Ergebnis wurde Peter Mester vor Kurzem als Leiter des Ortsamtes Bremen-West für eine zweite Amtsperiode bestätigt. Am Montag (16.08.2010) überreichte Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen Peter Mester die Ernennungsurkunde. Jens Böhrnsen lobte Peter Mester bei der Übergabe als einen erfolgreichen und durchsetzungsstarken Ortsamtsleiter. Böhrnsen: "Sie vertreten den Bremer Westen in ganz eindrucksvoller Weise. Man merkt, Sie sind im Bremer Westen zu Hause, Sie leben dort, kennen die Menschen und Sie kennen die Probleme und die Stärken." Es sei schon überaus eindrucksvoll, dass Peter Mester, der sein 25-jähriges Dienstjubiläum im Ortsamt West feiern konnte, von allen drei Beiräten einmütig die Unterstützung für seine zweite Amtsperiode als Ortsamtsleiter erhalten habe.

Foto: Senatspressestelle

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Böhrnsen bittet um Hilfe für Pakistan

„Die Menschen in Pakistan brauchen jetzt unsere Hilfe. Deshalb appelliere ich an die Bürgerinnen und Bürger in Bremen und Bremerhaven, mit ihren Spenden zu helfen, das unvorstellbare Ausmaß dieser Katastrophe zu lindern.“ Mit diesen Worten wendet sich Bürgermeister Jens Böhrnsen an die Bevölkerung, einen Beitrag zur Hilfe für Pakistan zu leisten. Die Flut fordert Tote, zwingt Millionen Menschen zur Flucht vor den Wassermassen. „Die Katastrophe übertrifft die schrecklichen Ereignisse beim Erdbeben in Haiti. Aber die Spendenbereitschaft in Deutschland erreicht – so wird berichtet - nicht einmal ein hundertstel der damaligen Haiti-Hilfe. Das hat möglicherweise mit dem politischen Umfeld in Pakistan zu tun.“ Diese Bedenken sollten hilfsbereite Menschen jetzt aber zurückstellen, bittet Bürgermeister Böhrnsen. „Jetzt kommt es auf die Hilfe für die Opfer an.“

Jens Böhrnsen: "Bitte helfen auch Sie, die Katastrophe nach der Katastrophe zu verhindern – mit Ihrer Spende! Zum Beispiel über das "Bündnis Entwicklung Hilft": ein Zusammenschluss der fünf deutschen Hilfswerke Brot für die Welt, medico international, Misereor, terre des hommes und Welthungerhilfe. Alle Organisationen besitzen das DZI-Spendensiegel. So können Spender sicher sein, dass das Geld nicht zweckentfremdet wird und in dubiosen Kanälen versickert."

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